Kategorie-Archiv: [9] Communication

Standards und Methoden des elektronischen und nicht elektronischen Austausches von Nachrichten

Rolle und Aufgaben eines Change Agent

Betroffene zu Beteiligten eines notwendigen Prozesses machen, der Veränderung zum Ziel hat

Wie geht ein Change Agent vor:

Ein interner oder externer Change Agent verfolgt seine Ziele kontinuierlich in wiederkehrenden Schleifen. Das sind vor allem:

  1. Aktivitäten, um Notwendigkeiten aufzuzeigen
  2. Aktivitäten, um zur Entscheidungsfindung beizutragen

Dabei integriert er folgenden Bereichen des Management in ein strategisches Change Management:

  • Führungsmanagement
  • Geschäftsprozessmanagement
  • Projekt- und Auftragsmanagement
  • Selbstmanagement

Hinter seinen Bemühungen steht eine grundlegende Haltung.

“Betroffene der Veränderung zu Beteiligten der Veränderung zu machen.”

Um dieses Ziel erfolgreich erreichen zu können bestimmt er den Einsatz von Instrumenten. So bewirkt er zum Beispiel mit dem Einsatz eines TeAMbooks by INKOBA® mehr Transparenz, um rechtzeitig Konflikte und Widerstände erkennen zu können oder er erreicht mehr Innovation durch eine aktive Beteiligung der Betroffenen bei der Gestaltung und Umsetzung der strategisch vorgegebenen Ziele des Change Management.

Erläuterung

Ein TeAMbook nach oben genannter Bauart ist eine kostenpflichtige Systemlösung und ein innovatives Instrument für alle Beteiligten eines Veränderungsprozesses. Sie unterstützt

allgemein das
  • SELBST Management
  • TEAM Management
  • WISSENS Management
  • AUFTGRAGS Management
im besonderen Maße Aktivitäten und Vorgänge
  • der Potenzialentfaltung
  • der Strukturanpassung
  • der Optimierung von Selbst-, Projekt-, Unternehmens-, Kooperations- und Netzwerkorganisation

Mit Hilfe von TeAMbook Apps, die als zentrale oder verteilte Anwendungen für einzelne  oder Gruppenanwender einfach und kostengünstig implementiert werden können, lassen sich Veränderungen an abgegrenzten Beispielen frühzeitig demonstrieren und in die Praxis überführen.

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte Herrn Reinhard Boltin per E-Mail unter der anfrage@computercockpit.de

 

5 verbreitete Mythen zu Social Collaboration

“Neulich waren wir in einem Social-Collaboration-Workshop mit allen IT-Managern eines Weltmarktführers aus dem Automotive-Bereich. Einer der senioren IT-Leiter überraschte mich mit der Aussage: “Social Collaboration machen wir schon seit 10 Jahren”. War das Unternehmen wirklich so weit? Nein, es setzte Social Collaboration nur mit einer neuen Form der Dokumentenablage gleich. Um wirklich eine Veränderung – und damit eine Verbesserung – zu erreichen, möchte ich mit 5 populären Mythen zu Social Collaboration aufräumen:
1. Social Collaboration ist nur die Ablösung der Netzlaufwerke. Nein, Social Collaboration ist wesentlich mehr als die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten. Neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit, Ad-hoc Video Conferencing und Enterprise Social Networks, suchbasierte Bereitstellung von relevanten Inhalten und das persönliche Vernetzen über Expertenprofile sind nur einige der Elemente, die weit über die “Alternative zum Netzlaufwerk” hinausgehen. Die Praxis zeigt: Richtig implementiert und eingeführt profitieren unsere Kunden von einem neuen Level der Zusammenarbeit.

2. Social Collaboration ist nur eine Frage der Technik. Nein, auch wenn die Technologien eine wichtige Rolle spielen (s.o.) und wenn eine Toolauswahl (“Welche Social Collaboration-Plattform sollen wir kaufen?”) oft die wesentlich greifbarere Entscheidung ist: zusätzliche Produktivität entsteht erst durch neue Formen der Zusammenarbeit, durch gelebte und intensivierte Vernetzung von Mitarbeitern und deren Wissen. Kurz gesagt, durch eine umfassende Transformation des Unternehmens.

3. Social Collaboration geht von alleine. Nein, Transformation ist ein großer Kraftakt und ein andauernder Change-Prozess. Change Management hin zu einer kollaborativen Organisation ist eine dauernde Aufgabe des Managements.

4. Social Collaboration ist umsonst. Nein, der organisatorische Wandel ist aufwendig und teuer. Neben den Investitionen in neue Technologien erfordert er einen großen Zeit- und Energieaufwand der Beteiligten, allen voran des Managements. Auch die regelmäßige Kursanpassung bzw. das Korrigieren von Fehlentwicklungen sind nicht umsonst, aber notwendig. Unsere Erfahrung zeigt: Das Ergebnis wiegt die vorherigen Aufwände bei weitem auf.

5. Social Collaboration brauchen wir nicht. Nein, Social Collaboration ist letztlich alternativlos. Um konkurrenzfähig zu bleiben, kann es sich auf längere Sicht kein Unternehmen leisten, auf Investitionen in die Veränderung der Zusammenarbeit zu verzichten – sei es im eigenen Unternehmen oder sei es hinsichtlich der veränderten Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Massive Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung bei gleichzeitig höherem Bedarf an Experten (“Fachkräftemangel”) werden den Druck zur Veränderung noch erhöhen.

Zum Schluss die positive Nachricht: Sind diese 5 Mythen aus dem Weg geräumt, steht einer erfolgreichen Veränderung fast nichts mehr entgegen. Das hat übrigens auch besagtes Automotive-Unternehmen erkannt. Nach dem Workshop mit uns haben die Führungskräfte die folgenden Ziele verabschiedet:

  • Zusammenarbeit mit und zwischen den Fachbereichen verbessern.
  • Durch Technologienutzung und Standardisierung Aufwände reduzieren.
  • Durch intensiveren Wissensaustausch bedarfsgerechtere Ergebnisse erzielen.

Eine attraktive Vision für Social Collaboration!”

Dieser Beitrag stammt aus einem

CEO-Blog

In seinem monatlich erscheinenden Blog berichtet Prof. Dr. Eric Schott unter anderem über aktuelle Entwicklungen am Markt, Erfahrungen aus dem Kundenumfeld sowie über Chancen & Risiken neuer Technologien und Trends.

Konflikt- und Anwendungsfelder

Konflikt- und Anwendungsfelder für ein TeAMbook by INKOBA®

3 Anwendungsfelder

  1. Unternehmensorganisation
  2. Projektorganisation
  3. Selbstorganisation

Jeder dieser Anwendungsfälle unterscheidet drei typische Aufgabenfelder

  • Führungsaufgaben
  • Fach- und Sachaufgaben
  • Lehr- und Lernaufgaben

9 Konfliktfelder

  1. Team Performance
  2. IT Performance
  3. Organisation (Aufbau-, Ablauf-, Wissensorganisation)
  4. Teambildung (Zusammenstellung, Qualifikation, Kompetenzen)
  5. Potenzialentfaltung (siehe 8 Schwerpunkte der PE von Teams)
  6. Wissenskonservierung und -verwertung (Wissensmanagement)
  7. Misserfolgsbewältigung (Personalcoaching)
  8. Persönlichkeits- und Teamstabilisierung
  9. Arbeitsanpassung und Lernoptimierung

8 Schwerpunkte der Potenzialentfaltung von Teams

  1. Beratung und interne Informationsverteilung
  2. Innovation und kreative Problemlösung
  3. Werbung und Verkauf
  4. Entwicklung und Planung von Konzepten
  5. Organisation und Abrechnung von Ergebnissen
  6. Umsetzung und Leistungsabrechnung
  7. Objekt- und Prozessüberwachung
  8. Moderation und Teamstabilisierung

 

 

Verpeilt – oder was?

Es ist sicher nicht immer notwendig aber doch hilfreich, wenn man sich möglichst in jeder Situation aus eigener Kraft gut orientieren und angemessen reagieren kann. Manche Menschen schaffen das durch eine gute persönliche Organisation.
Eine optimale TEAMbook Ausstattung kann die persönliche Organisation verbessern und zu mehr Performance führen. Das Schaubild zeigt ein weiteres INKOBA® Modell, welches für die Gestaltung von TEAMbook-Profilen angewendet werden kann.

Das Modell ist in dieser Darstellung unvollständig. Es wird im Rahmen der Zertifizierung von INKOBA® Consultants im Detail behandelt.

Orientierungsmodell
Orientierungsmodell

Ausschlaggebend für ein optimales Unterstützungs- und Begleitsystem für die persönliche Organisation ist ein klarer Blick auf die Rolle und die Persönlichkeit des Einzelnen.

Neben dem Grad seiner Bewusstheit hinsichtlich diverser Systeme haben auch seine virtuellen Aufenthaltsräume im jeweiligen Augenblick sowie die  Erfahrungen aus bisherigen Beziehungen zu anderen Personen eine große Bedeutung für die angestrebte Performance.

Zur Erläuterung der im Schaubild verwendeten Begriffe

Micro

Virtueller Aufenthaltsort, in dem eher beobachtet, zugehört, zugesehen, nachgedacht aber nichts nach außen unternommen wird was die “Welt” wirklich verändert.

Meso

Virtueller Aufenthaltsort, in dem eher mit anderen Menschen kommuniziert wird, um etwas abzugleichen, zu vereinbaren, um sich auszutauschen, um zu erkennen, wie andere die Welt außerhalb des Micro-Raumes sehen, um Optionen für Veränderungen zu entdecken.

Macro

Virtueller Aufenthaltsort, in dem die Dinge des  eigenen Lebens organisiert und kontrolliert werden, die notwendig erscheinen oder notwendig sind, um etwas zu erhalten oder zu verändern.

Mundo

Virtueller Aufenthaltsort, in dem die Dinge geplant, umgesetzt und koordiniert werden, die für die Existenz und Entwicklung einer Gemeinschaft/Gesellschaft notwendig erscheinen und notwendig sind.

An dieser Stelle scheint ein Hinweis auf viele Initiativen von NEUE ARBEIT und NEUE KULTUR (NANK) angemessen, weil hier eine große Menge von Ansätzen für persönliche Organisation zu finden sind. Dieser Hinweis ist verbunden mit besten Grüßen an Frithjof Bergmann.

Von Fallen und Fallstricken

Der sich langfristig haltende Mangel an persönlicher Klarheit auf Grund von maßgeblichen Wissenslücken, Wissensbarrieren, Wissensballast und Wissensverlust führt über kurz oder lang in die eine oder andere Falle. Zum Beispiel in die ...

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Servicefalle

Es gibt immer mehr unterstützende und begleitende Servicesysteme die fast jedermann in Anspruch nehmen kann. Oft verschaffen sie ein positives Sicherheitsgefühl. Er oder sie fühlt sich vorrübergehend in der eigenen “Micor-Welt” gut aufgehoben. Kommunikation, Organisation und Koordinierung ist Teil des einfach zu handhabenden Servicesystems, braucht nicht selbst geleistet zu werden. Für den Moment täuschen die eigenen, perfekt scheinenden Handlungsmuster eine hohe eigene Performance vor und schon sitzt er oder sie in einer Servicefalle und möchte die eigene “Micro-Welt” nicht verlassen.

Egofalle

Aufgeladen mit dem, was er oder sie so kennt, gehört und ausprobiert hat, bildet er oder sie sich eine Meinung und debattiert mit dem Gegenüber. Je nach dem, auf welches Gegenüber er oder sie trifft kann es sein, dass sich ein positives Lebensgefühl einstellt, welches vorrübergehend die eigene Begrenztheit ausblendet. Für den Moment täuschen die eigenen, perfekt scheinenden Argumente und Handlungsmuster eine hohe eigene Performance vor und schon sitzt er oder sie in einer Egofalle und keiner möchte seine “Micro-Welt” verlassen.

Partnerfalle

Er oder sie haben gelernt, dass nicht alle Nöte und Probleme in “Eigenleistung” zu schaffen sind. Deshalb hören sie bald auf zu debattieren und treten ein in den Dialog mit anderen Menschen ein. Am Ende wird klar, mit wem man was gemeinsam machen kann und schon kooperiert man miteinander. Im Dialog entstehen Pläne. Es werden Visionen besprochen. Im Idealfall lassen sich Win-Win-Situationen finden und tolle Projekte umsetzen. Je nach dem, mit welchem Partnern man kooperiert, kann es sein, dass ein positives Gemeinschaftsgefühl entsteht, welches vorrübergehend die kollektive Begrenztheit ausblendet. Für den Moment täuscht die perfekt erscheinende Planung und Umsetzung von Vorhaben eine hohe Performance des Teams vor und schon sitzen die Beteiligten in der Partnerfalle und keiner möchte wirklich seine – gerade mit viel Aufwand und Vorleistung  aufgebaute – “Macro-Welt” verlassen.

Achtsamkeitsfalle

Durch Industrie 4.0, ein wenig Glück, Gesundheit, Facebook, interessante Angebote aus der Region und globale Optionen verbunden mit einer hinreichenden Beteiligung am Wohlstand – welcher Prägung auch immer – entscheidet er oder sie jetzt vermeintlich klüger. Man will nicht in die Servicefalle, die Egofalle und auch nicht in die Partnerfalle treten und vermeidet die Auseinandersetzung nach innen und außen. Wohlstand und Flexibilität sowie Zugang zu Informationen und Ressourcen lassen unter Umständen ein positives regionales, nationales oder Weltgefühl aufkommen, welches vorrübergehend die globale Begrenztheit ausblendet. Für den Moment täuscht die perfekt erscheinende “Werbe- oder Scheinwelt” eine hohe Performance der menschlichen Gesellschaft vor und schon sitzt er oder sie in der Achtsamkeitsfalle.

Aus diesem Grund kann es hilfreich sein, sich das Video nochmal anzusehen, sich mit anderen zusammen und auseinander zu setzen und ehrlich mit sich selbst und seinem Gegenüber umzugehen.

Orientierungsfähigkeit

Handlungsmuster-TEAMbook

Wer sich mit der Funktion und der Gestaltung von TEAMbooks befasst, wird nicht an philosophischen Fragen vorbeikommen. Als kleine Hilfestellung für Neugierige und Denker gibt es hier eine Anregung aus der Welt der Theorien. Klick auf A-B-Matrix.

A-B-Matrix
A-B-Matrix
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Wer weiter über den Grad erreichter Bewusstheit nachdenken will kann hier eine ÜBERSICHT finden.

 

Plus-Minus … Das Ganze in der Stille als Ganzes entdecken und wirken lassen ist immer eine stabile Grundlage für Bewertungen

Unternehmenskommunikation

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Unternehmenskommunikation ist das wichtigste Thema für Corporate Performance Management.

Unterstützungs- und Begleitsysteme wie das INKOBA® TEAMbook bilden deshalb gleichzeitig innovative Arbeitsmittel und wichtige Kommunikationsplattform für den elektronischen und nicht elektronischen Austausch von Nachrichten und Wissen.

Thema – Kommunikation und Marketing

Die Planung, Koordinierung und Umsetzung von Marketingkampagnen, das Briefing von externen Agenturen, die Gewinnung von Sponsoren, das Schalten von Anzeigen und Bereitstellen von Pressemitteilungen, die Steuerung und Überwachung von Unternehmenshomepages oder der Kundenzeitungen, die Plakatstellenplangung und Überwachung sowie die Organisation und Durchführung von Events, Messen und Veranstaltungen sind klassische Arbeitsfelder der Unternehmenskommunikation.

E-Mails, Fax- oder SMS-Nachrichten unterstützen die Kommunikation. In der Praxis stieg nachweislich und mit zunehmender Tendenz das E-Mail Aufkommen stark an, so dass sich oft die Überforderung von Mitarbeitern negativ auf die Unternehmenskommunikation  auswirkt.

Dieser bekannten Problematik kann deutlich durch eine professionelle Umsetzung des Enterprise TEAMbook Konzeptes entgegengewirkt werden.

Thema – technische Kommunikationsstandards

Der elektronischen Austausch von Nachrichten, zum Beispiel für das Monitoring und Steuern von Geschäftsprozessen, umfasst nicht nur E-Mails, Fax- oder SMS-Nachrichten sondern auch den automatisierten elektronischen Nachrichtenaustausch – zum Beispiel für die Übermittlung von elektronische Rechnungen (INVOIC), Bestellungen (ORDERS) oder Lieferankündigungen (DESADV, despatch advice). Hierzu gibt es  über SAP oder andere Hersteller Systeme (ERP-Systeme), die für ihre Funktionen und Prozesse Kommunikationsstandards benutzen, um zur Unterstützung und Begleitung der Unternehmenskommunikation Workflows oder Systemlisten bereitzustellen.

Ein solcher Standard ist zum Beispiel EDIFACT oder sind davon abgeleitete und auf Anwendungsfälle zugeschnittene Standards wie GS1 XML, ENCOMP®, EPCIS.

Im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung wachsen diesbezügliche Anforderungen an die Unternehmenskommunikation im Sinne nachhaltiger Unternehmensstrategien. Für einige Unternehmen werden diese Anforderungen zu echten Problemen.

Auch in diesem Bereich kann die professionelle Gestaltung und der selbstverständliche Gebrauch von Enterprise TEAMbooks den bekannten Problemen des Corporate Performance Managements – hier speziell den Schwerpunkten aus dem Problemfeld “Nachhaltige Unternehmenskommunikation” – entgegen wirken. Wichtige Ansatzpunkte für Nachhaltigkeit sind zum Beispiel:

  • Nachhaltigkeit zum Tagesgeschäft machen, um ökologische und soziale Ziele in den betrieblichen Alltag zu integrieren,
  • Daten standardisiert austauschen, damit auch Nachhaltigkeitsleistung zunehmend transparent wird,
  • Begriffe definieren und eine gemeinsame Sprache sprechen – auch für ein besseres Verständnis von relevanten Produktaussagen.

EDIFACT

EDIFACT- weltweiter Nachrichtenstandard für den elektronischen Datenaustausch

EDIFACT (Kommunikationsstandard) wird teilweise von GS1 Germany weiterentwickelt

Quelle: https://www.gs1-germany.de/edi/fact.html

EDIFACT bedeutet Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport. Es ist ein internationaler, branchenübergreifender Standard für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch, der 1986 von den Vereinten Nationen (UN) veröffentlicht und als ISO Norm 9735 geschützt wurde. Er umfasst über 200 verschiedene Nachrichtentypen und wird mittlerweile von mehr als 300.000 Unternehmen weltweit eingesetzt.

Eine aus dem EDIFACT-Standard abgeleitete, auf eine bestimmte Anwendergruppe zugeschnittene Untermenge der Datenfelder, die alle für diese Anwender benötigten Muss-Bestandteile enthält und den Nachrichten keine weiteren Bestandteile hinzufügt, heißt EDIFACT-Subset. Das bedeutendste und weltweit am häufigsten verwendete EDIFACT-Subset heißt EANCOM® (EAN + Communication) und steht für detaillierte Beschreibungen vereinfachter EDIFACT-Nachrichten, die Anwender leicht verstehen und in der Praxis einsetzen können. EANCOM® wurde von GS1 entwickelt.

In EANCOM ist festgelegt, in welchem Format beispielsweise elektronische Rechnungen (INVOIC), Bestellungen (ORDERS) oder Lieferankündigungen (DESADV, despatch advice) übermittelt werden sollen. EANCOM® 2002 ist aktuell der offizielle EDI-Standard von GS1 und umfasst 46 Nachrichtentypen. Die Hauptstärke besteht darin, dass es Bestandteil des integrierten GS1-Systems ist. Die EAN-Nachrichten wurden so entwickelt, dass sie die Vorteile der übrigen Standards (z.B. GLN zur Identifikation von Unternehmen, EAN/GTIN zur Artikelnummerierung oder NVE zur Kennzeichnung von Versandeinheiten) voll ausschöpfen und somit ein Maximum an Nutzen bringen. GS1 Germany hilft allen Kunden bei der Umsetzung von elektronischem Datenaustausch mit Standards wie EDIFACT oder EANCOM® im eigenen Unternehmen.

Orientierungsgrafik
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Beispiel für Nachrichtentypen

Stammdaten können elektronisch per EDI in den standardisierten Formaten EANCOM® und GS1 XML ausgetauscht werden. Unter anderem unterstützen folgende Nachrichtentypen die EDI-Prozesse:

  • Partnerstammdaten (PARTIN, BasicPartyRegistration)
  • Artikelstammdaten (PRICAT, CatalogueItemNotification)

INKOBA® TEAMbook – Kommunikation

K-Matrix-2

Zeitgemäße Kommunikationsräume

Über soziale Medien ist Kommunikation sehr komplex geworden. Die sich immer wieder neu bildenden Netzwerke sind zeitgemäße Kommunikationsräume aus denen heraus Informationen gewonnen werden und andere hineinfließen.

Zweckbestimmte Kommunikationsräume

Um diese zeitgemäße Art der Kommunikation auch intern für Unternehmens- und Projektorganisationen nachhaltig anwenden zu können, gibt es die INKOBA® TEAMbook Kommunikation.

Sie unterstützt Kommunikation auf der TEAM-, NUTZER-, PROJEKT- und  auf der FACH-Ebene.

Unter Verwendung eines speziellen Ticketsystems lassen sich im TEAMbook Informationen innerhalb von Teams und zwischen ihnen effizient austauschen. Eine wissenstechnologische Grundlage dafür bietet ein spezielles INKOBA® Modell. Sein zentraler Kern ist die in Abb. 1 gezeigte “Kommunikationsmatrix für Teams”.