Kategorie-Archiv: [7] Risikomanagement, Sicherheit und Datenschutz

Diese Beiträge sollen auf Teilprobleme aufmerksam machen, die wissenstechnologisch mit Hilfe eines TEAMbook kundenfreundlich gelöst werden können.

Facebook und TeAMbook – Unterschiede

Facebook Lösung

Die Facebook Lösung ist eine organisationsübergreifende Webanwendung für eine sehr große Anzahl von Benutzern, die dort eine begrenzte Anzahl von Funktionen (Facebook Apps) finden, diese nach persönlichen Wünschen und Fähigkeiten einrichten können und im Sinne ihrer ganz speziellen Gewohnheiten und entsprechend ihrem mehr oder weniger entwickelten Selbstmanagement für verschiedene Zwecke der Kommunikation, der Arbeit und Unterhaltung nutzen können.

TeAMbook by INKOBA ® Lösung

Die TeAMbook by INKOBA ®  Lösung ist keine Webanwendung wie die Facebook Lösung sondern ein als teamware definierter Pool zweckbestimmter Anwendungen (TeAMbook Apps) für ausgewählte Mitarbeiter von Teams in Organisationen.

Die jeweils von einer Organisation zusammengestellte teamware dient sowohl dem persönlichen Selbstmanagement der ausgewählten Mitarbeiter als auch dem strategischen Management derjenigen Unternehmens- oder Projektorganisation, die eine TeAMbook by INKOBA ® Lösung in Anspruch nimmt.

Rolle und Aufgaben eines Change Agent

Betroffene zu Beteiligten eines notwendigen Prozesses machen, der Veränderung zum Ziel hat

Wie geht ein Change Agent vor:

Ein interner oder externer Change Agent verfolgt seine Ziele kontinuierlich in wiederkehrenden Schleifen. Das sind vor allem:

  1. Aktivitäten, um Notwendigkeiten aufzuzeigen
  2. Aktivitäten, um zur Entscheidungsfindung beizutragen

Dabei integriert er folgenden Bereichen des Management in ein strategisches Change Management:

  • Führungsmanagement
  • Geschäftsprozessmanagement
  • Projekt- und Auftragsmanagement
  • Selbstmanagement

Hinter seinen Bemühungen steht eine grundlegende Haltung.

“Betroffene der Veränderung zu Beteiligten der Veränderung zu machen.”

Um dieses Ziel erfolgreich erreichen zu können bestimmt er den Einsatz von Instrumenten. So bewirkt er zum Beispiel mit dem Einsatz eines TeAMbooks by INKOBA® mehr Transparenz, um rechtzeitig Konflikte und Widerstände erkennen zu können oder er erreicht mehr Innovation durch eine aktive Beteiligung der Betroffenen bei der Gestaltung und Umsetzung der strategisch vorgegebenen Ziele des Change Management.

Erläuterung

Ein TeAMbook nach oben genannter Bauart ist eine kostenpflichtige Systemlösung und ein innovatives Instrument für alle Beteiligten eines Veränderungsprozesses. Sie unterstützt

allgemein das
  • SELBST Management
  • TEAM Management
  • WISSENS Management
  • AUFTGRAGS Management
im besonderen Maße Aktivitäten und Vorgänge
  • der Potenzialentfaltung
  • der Strukturanpassung
  • der Optimierung von Selbst-, Projekt-, Unternehmens-, Kooperations- und Netzwerkorganisation

Mit Hilfe von TeAMbook Apps, die als zentrale oder verteilte Anwendungen für einzelne  oder Gruppenanwender einfach und kostengünstig implementiert werden können, lassen sich Veränderungen an abgegrenzten Beispielen frühzeitig demonstrieren und in die Praxis überführen.

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte Herrn Reinhard Boltin per E-Mail unter der anfrage@computercockpit.de

 

5 verbreitete Mythen zu Social Collaboration

“Neulich waren wir in einem Social-Collaboration-Workshop mit allen IT-Managern eines Weltmarktführers aus dem Automotive-Bereich. Einer der senioren IT-Leiter überraschte mich mit der Aussage: “Social Collaboration machen wir schon seit 10 Jahren”. War das Unternehmen wirklich so weit? Nein, es setzte Social Collaboration nur mit einer neuen Form der Dokumentenablage gleich. Um wirklich eine Veränderung – und damit eine Verbesserung – zu erreichen, möchte ich mit 5 populären Mythen zu Social Collaboration aufräumen:
1. Social Collaboration ist nur die Ablösung der Netzlaufwerke. Nein, Social Collaboration ist wesentlich mehr als die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten. Neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit, Ad-hoc Video Conferencing und Enterprise Social Networks, suchbasierte Bereitstellung von relevanten Inhalten und das persönliche Vernetzen über Expertenprofile sind nur einige der Elemente, die weit über die “Alternative zum Netzlaufwerk” hinausgehen. Die Praxis zeigt: Richtig implementiert und eingeführt profitieren unsere Kunden von einem neuen Level der Zusammenarbeit.

2. Social Collaboration ist nur eine Frage der Technik. Nein, auch wenn die Technologien eine wichtige Rolle spielen (s.o.) und wenn eine Toolauswahl (“Welche Social Collaboration-Plattform sollen wir kaufen?”) oft die wesentlich greifbarere Entscheidung ist: zusätzliche Produktivität entsteht erst durch neue Formen der Zusammenarbeit, durch gelebte und intensivierte Vernetzung von Mitarbeitern und deren Wissen. Kurz gesagt, durch eine umfassende Transformation des Unternehmens.

3. Social Collaboration geht von alleine. Nein, Transformation ist ein großer Kraftakt und ein andauernder Change-Prozess. Change Management hin zu einer kollaborativen Organisation ist eine dauernde Aufgabe des Managements.

4. Social Collaboration ist umsonst. Nein, der organisatorische Wandel ist aufwendig und teuer. Neben den Investitionen in neue Technologien erfordert er einen großen Zeit- und Energieaufwand der Beteiligten, allen voran des Managements. Auch die regelmäßige Kursanpassung bzw. das Korrigieren von Fehlentwicklungen sind nicht umsonst, aber notwendig. Unsere Erfahrung zeigt: Das Ergebnis wiegt die vorherigen Aufwände bei weitem auf.

5. Social Collaboration brauchen wir nicht. Nein, Social Collaboration ist letztlich alternativlos. Um konkurrenzfähig zu bleiben, kann es sich auf längere Sicht kein Unternehmen leisten, auf Investitionen in die Veränderung der Zusammenarbeit zu verzichten – sei es im eigenen Unternehmen oder sei es hinsichtlich der veränderten Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Massive Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung bei gleichzeitig höherem Bedarf an Experten (“Fachkräftemangel”) werden den Druck zur Veränderung noch erhöhen.

Zum Schluss die positive Nachricht: Sind diese 5 Mythen aus dem Weg geräumt, steht einer erfolgreichen Veränderung fast nichts mehr entgegen. Das hat übrigens auch besagtes Automotive-Unternehmen erkannt. Nach dem Workshop mit uns haben die Führungskräfte die folgenden Ziele verabschiedet:

  • Zusammenarbeit mit und zwischen den Fachbereichen verbessern.
  • Durch Technologienutzung und Standardisierung Aufwände reduzieren.
  • Durch intensiveren Wissensaustausch bedarfsgerechtere Ergebnisse erzielen.

Eine attraktive Vision für Social Collaboration!”

Dieser Beitrag stammt aus einem

CEO-Blog

In seinem monatlich erscheinenden Blog berichtet Prof. Dr. Eric Schott unter anderem über aktuelle Entwicklungen am Markt, Erfahrungen aus dem Kundenumfeld sowie über Chancen & Risiken neuer Technologien und Trends.

Interorganisationale Wissensprozesse

Die nachfolgenden Überlegungen wurden in Anlehnung an  Veröffentlichungn von Peter Kruse, ein deutscher Psychologe, Unternehmensberater, Netzwerkforscher und Lehrender in Organisationspsychologie an der Universität  Bremen, abgeleitet.

Auf Grund einer Vielzahl von Studien und veröffentlichten Vorträgen – zum Beispiel über “Arbeit & Führung im Wandel” – wird deutlich, dass sich insbesondere auch wegen veränderter Vernetzungsverhältnisse, in denen Unternehmens- und Projektorganisationen agieren, Komplexität steigt und Menschen sowie Teams mit den herkömmlichen Strategien zur Bewältigung von Komplexität an Grenzen kommen bzw. sich negative Folgen einstellen.

Ein Risiko entsteht zum Beispiel dadurch, dass es immer mehr Situationen gibt, in denen Wissensidentifikation nicht im verfügbaren Zeitrahmen möglich ist.  Übliche Konzepte zur Bewältigung von Komplexität scheitern:

  1. schlichtes Ausprobieren
  2. das Komplexe ausblenden
  3. in gewohnten Mustern weiter machen
  4. das rationale Durchdringen, das Verstehen
  5. das Konzentrieren auf einzelne Faktoren (Vereinfachen)
  6. die emotionale Bewertung, das intuitive Agieren
  7. intuitiv Komplexität über Musterbildung reduzieren
  8. Benutzung der einmal in Krisenzeiten geprägten Intuition

Jedes dieser Konzepte trägt in sich Risiken, die grob formuliert darin bestehen, dass Anpassungs- und Optimierungsprozesse auf organisationaler Ebenen ausbleiben oder nicht hinreichend bewerkstelligt werden können. Weiterbildung oder den Austausch von Mitarbeitern mit vermeintlich anderen Kompetenzen und Erfahrungen führen selten zur Lösung von komplexen Problemen in Unternehmens- und Projektorganisationen.

Die Einführung, Gestaltung, Anpassung und Optimierung von TeAMbook Anwendungen ist eine komplexe Antwort auf komplexe Situationen. Das dahinter stehende wissenstechnologische Konzept stützt sich wie bisher auf die klassischen Wissensprozesse wie zum Beispiel Wissensentwicklung, Wissens(ver-)teilung, Wissensanwendung und Wissenskonservierung usw., jedoch mit erweitertem Horizont im Sinne einer Fokussierung auf verschiedene zusätzliche Kriterien wie zum Beispiel.

[H1 bis H4] Wissensherkunft, [H5 und H6] Wissensabgleich und in Geltung setzen, [H7] und  [H8] Wissensanwendung, [H8] bis [H10]  Wissensbeahrung, -bewertung und Zielsetzung für erneute Wissensidentifikation.

Wissensbewertung wir in komplexen Systemen zum Knackpunkt. Mit wachsender Organisations- oder Projektstruktur wächst üblicherweise auch die Intransparenz und das Interesse an organisationsinterner Wissensbewertung. Hier zeigen sich soziale Netzwerke als hilfreiche Instrumente. Sie ermöglichen  zusätzliche Bewertungsergebnisse, die nicht nur durch eine einzelne Person oder eine Führungs- oder Expertengruppe entstehen.

Neben den Kriterien

  • Relevanz und
  • Akzeptanz kommt nun noch das Kriterium der
  • Resonanz

hinzu. Führungskräfte, insbesondere von großen Unternehmens- und Projektorganisationen, sind deshalb gut beraten, wenn sie bei der Wissensbewertung auf solche Kriterien Acht geben. Dafür können im TeAMbook spezielle Applikationen implementiert werden.

 

 

 

 

 

 

Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle, wenn es darum geht, in Unternehmens- und Projektorganisationen relevante, akzeptable und resonanzfähige Zielsetzungen der Entfaltung, Anpassung und Optimierung auf der personalen Ebene zu finden und geeignete Wissensprozesse anzustoßen und auf der zwischenmenschlichen

Intraorganisationale Wissensprozesse

Die nachfolgenden Wissensprozesse wurden in Anlehnung an das TMS – Team Management System, auf der wissenschaftlichen Grundlage der Forscher Margerison und McCann, TMS Development Inernational, Yorke/UK  – zum Beispiel beschrieben  von Marc Tscheuschner und Hartmut Wagner – abgeleitet. Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle wenn es darum geht, Wissensprozesse speziell nach Teamfunktionen zu identifizieren, anzustoßen und zu begleiten.

  • Beraten,
  • Innovieren,
  • Promoten,
  • Entwickeln,
  • Organisieren,
  • Umsetzen,
  • Überwachen und
  • Stabilisieren

sind Teamfunktionen, die bei intraorganisationaler Betrachtung ein Ganzes ergeben. Ihre Teile können sich entsprechend einer gestellten Strategie oder übergeordneten Leitlinien entfalten, anpassen und optimieren .

Je nach dem Zweck, wofür ein Team einer Unternehmens- oder Projektorganisation gegründet wurde,  lassen sich die hinreichenden und notwendigen Wissensprozesse benennen und im Kontext von Entfaltung, Anpassung und Optimierung analysieren.

Daraus ergeben sich grundlegende Anforderungen an die Ausstattung von TeAMbook Anwendungen wie zum Beispiel

  • Projekträume (Portale, Boards)
  • Konferenz- und Schulungssystem
  • RealTimeBoards
  • Ticketsysteme
  • Wiki
  • Teamportal
  • Dokumentenpool
  • Netzwerkverbindungen

Intrapersonelle Wissensprozesse

Die nachfolgenden Wissensprozesse wurden in Anlehnung an eine neue Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl, Universität Osnabrück abgeleitet. Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle.

Wissensprozesse unter Beteiligung des Absichtsgedächtnisses (Intensionsgedächtnis IG) sind zum Beispiel:

  • Bewertung von Wissen zur Lage oder zu einer Vision und Identifikation von neuen Zielen
  • Identifikation von  Wissenslücken, -barrieren, -ballast und Wissensverlust hinsichtlich der beabsichtigten Entfaltung, Anpassung oder Optimierung
  • Wissensentwicklung für die Positionierung von Zielen, die Formulierung einer Absicht sowie die Planung für eine mögliche Umsetzung – Beibehaltung schwieriger Absichten

Wissensprozesse unter Beteiligung des Prozess- und Vorgangsgedächtnisses (System der intuitiven Verhaltenssteuerung IVS) sind zum Beispiel:

  • Training von Prozess- bzw. Vorgangsschritten im Sinne von Wissenserwerb und Wissenskonservierung durch Konditionierung von Handlungs- und Entscheidungsabläufen
  • Wissensanwendung im Sinne unbewusster Aktionen der intuitiven Verhaltenssteuerung
  • Wissensbewahrung durch vielfache Wiederholung kleiner Handlungs- und Entscheidungsinhalte

Wissensprozesse unter Beteiligung des Expansionsgedächtnisses (Die Weiten des intelligenten, “fühlenden” Unbewusstseins EG) sind zum Beispiel:

  • Selbsterkenntnis im Sinne der Bewertung und Identifikation von Wissens
  • Wissensentwicklung durch Abgleich, Entfaltung, Anpassung oder Optimierung von Inhalten mit bereits vorhandenem eigenen Wissensgut
  • Wissensbewahrung durch “emotionale Aufladung” von inhaltlichen Erweiterungen

Wissensprozesse unter Beteiligung des Monitor- / Kontrollgedächtnisses (Objekterkennungssystem OES) sind zum Beispiel:

  • Stabile Erkenntnis (Wissensidentifikation) durch Dekontextuierung
  • Effiziente Wissens(ver-)teilung durch klar abgegrenztes Wissen in Form von wenigen Informationen, Daten, Fakten
  • Übersichtliche Wissensbewahrung durch die Bereitstellung eines Wortschatzes für die elektronische Konservierung von Wissen zum Beispiel in einem Wiki oder einem Katalog-/Tabellenwerk.

Wissensmanagement weiter gedacht

Wissensmanagement  ist ein zusammenfassender Begriff für alle strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben, die auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen abzielen. Beiträge zum Wissensmanagement – theoretischer wie praktisch-anwendungsorientierter Art – werden in vielen Disziplinen entwickelt, insbesondere in der Betriebswirtschaftslehre, der Informatik, der Informationswissenschaft, der Sozialwissenschaft, der Pädagogik oder der Wirtschaftsinformatik – so eine einführende Erläuterung, nachlesbar im Wikipedia.

Wenn man den Kontext noch weiter eingeschnürt, kann man den Begriff Wissensmanagement auf der personale Ebene und auf der Ebene von Organisationen beschreiben und dementsprechende Beiträge aus anderen Disziplinen zuordnen.

Konzentriert man sich dann auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen auf die Schwerpunkte Entfaltung von Potenzial, Anpassung und Optimierung von strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben, dann wird Wissensmanagement nicht nur kompliziert sondern auch sehr komplex.

Um wieder zu einfachen Mustern zu kommen, die zu einem praktikablen Wissensmanagement führen, ist es hilfreich, Ergebnisse aus dem Wissensmanagement in praktikable Unterstützungs- und Begleitsysteme zu implementieren, die Anwendung und Anwendungseffekte zu beobachten und gegebenenfalls zu korrigieren. Das TeAMbook by INKOBA® ist zum Beispiel ein solches System mit dem Wissensmanagement praktikabel wird. Es bietet die Möglichkeit der Anwendung von Methoden und Modellen der  INKOBA®  Wissenstechnologie. Insbesondere für

  • i n t r a   personale,
  • i n t e r   personale,
  • i n t r a   organisationale und
  • i n t e r   organisationale

Betrachtungen. Durch die Anwendung dieser wissenstechnologischen Methoden und Modelle entstehen einfach zu erkennende Muster für die Planung und Umsetzung von  strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben.

Insbesondere wegen der speziellen INKOBA® Inbound-Outbound-Methode, die unter anderem substanzielle Erkenntnissysteme auf der personalen Ebene berücksichtigt – wie sie zum Beispiel in der Psychologie von Julius Kuhl von der Universität Osnabrück beschrieben werden – kann Wissensmanagement breitere Anwendung in Unternehmens- und Projektorganisationen erreichen.

Die fünf scharfen Schwerter für sinnhafte Leistungs- und Potenzialentfaltung

Zur Orientierung aus dem Standard der Marke INKOBA®

Die INKOBA® Wissenstechnologie definiert den Begriff Performance in seiner Bedeutung als eine ganzheitliche Managementmethode für Leistungs- und Potenzialentfaltung. Sie differenziert dabei in die drei Instanzen “System Performance”, “Team Performance” und “Mitarbeiter Performance”. 

Aus den bisherigen praktischen Anwendungen und Überlegungen ergaben sich für die grundsätzliche Leistungs- und Potenzialentfaltung fünf grundlegende Voraussetzungen bzw. Anforderungen, die nach INKOBA® als “Die fünf scharfen Schwerter für eine strategische Leistungs- und Potenzialentfaltung” bezeichnet werden.

1. Schwert : Motivation und Willenskraft
2. Schwert : Flexibilität und Folgebewusstsein
3. Schwert : Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit
4. Schwert : Einfühlungsvermögen und Lernfähigkeit
5. Schwert : Engel der Unterstützung und Begleitung

 

Jedes Schwert steht in seiner Eigenschaft als notwendige aber nicht hinreichende Bedingung für erfolgreiche Leistungs- und Potenzialentfaltung. Diese Aussage kann leicht an Beispielen des täglichen Lebens überprüft werden.

Von Bedeutung für die Anwendung der Methode ist, dass bei jeder Analyse festzustellen ist, ob es sich um eigene oder fremde Schwerter handelt, mit denen die jeweiligen Instanzen (System-, Team-, und Mitarbeiter-Performance) im Sinne von Leistungs- und Potenzialentfaltung unter die Lupe genommen werden.

Erläuterungen

Motivation und Willenskraft – Dieses Schwert steht für Wollen & Ziele. Es bedient sich eines bestimmten Wissensgutes, welche bewusst gehalten, dokumentiert und elektronisch, beispielsweise in einem Protokoll gespeichert werden kann. Es kann verschiedenes auf den “Schirm” holen. So zum Beispiel Wünsche, Erwartungen, Absichten, Ziele, Beschlüsse, Aufgaben, Projekte, Vorhaben oder Arbeitspakete.

Flexibilität und Folgebewusstsein – Dieses Schwert steht für Schutz & Sicherheit. Es bedient sich eines bestimmten Wissensgutes, welches bewusst gehalten, dokumentiert und elektronisch, beispielsweise in einer Prüfliste gespeichert werden kann. Es kann Objekte – aber keine Muster – erkennen, die aus dem Zusammenhang genommen wurden, es kann Dinge vergleichen, filtern und als Fehler, Gefahr oder einfach als eine Unstimmigkeit auf den “Schirm” holen.  So zum Beispiel Prüf- oder Suchergebnisse,  Wiedervorlagen, Themen-, Teilnehmer- und Preislisten hervorbringen oder Rollen, Dokumente oder Prozesse eines Qualitätsmanagementsystems identifizieren.

Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit – Dieses Schwert steht für Handeln & Ernten. Es bedient sich  eines bestimmten Wissensgutes, welches für den Moment eher unbewusst und unsichtbar ist und intuitiv bzw. bei technischen Systemen als Softwareapplikation verfügbar wird wenn es vorher gelernt oder programmiert wurde. Es kann Gewohnheiten, Handgriffe, Verhaltensweisen und Funktionen für Abläufe und Prozesse steuern und Statusmeldungen auf den “Schirm” holen.

Einfühlungsvermögen und Lernfähigkeit – Dieses Schwert steht für Sammeln & Vernetzen. Es bedient sich  eines bestimmten Wissensgutes, welches für den Moment eher unbewusst und unsichtbar ist und meistens erst in Prüfungen oder Krisenzeiten bewusst wird. Dieses Wissensgut kann als eine Art Mustersammlung verstanden werden, die Erfahrenes, Erkanntes oder Erlebtes verarbeitet, d. h. in Zusammenhänge gebracht hat und davon zur gegebenen Zeit etwas hergibt. Das Schwert des Einfühlungsvermögens und der Lernfähigkeit kann sich eigener und fremder Quellen bedienen. So kann es zum Beispiel aus dem Erfahrungsschatz das Gewusste oder aus dem Internet, dem TeAMbook (eine Team Software nach dem Standard der Marke INKOBA® )oder einer anderen Softwareanwendung Texte, Videos oder Bilder auf den “Schirm” bringen.

Engel der Unterstützung und Begleitung – Dieses Schwert steht für den glücklichen Umstand der Unterstützung & Begleitung, die gegeben oder angenommen werden kann. Es bedient sich eines von einzelnen Personen oder Personengruppen zusammengestellten Wissensgutes, welches in der Rolle eines Lehrers gegeben und in der Rolle eines Schülers (an-)genommen wird. Dieses Wissensgut hat insofern einen systemischen Charakter, wie es die Motivation & Willenskraft, die Flexibilität & das Folgebewusstsein, das Handlungs- und Entscheidungsvermögen sowie das Einfühlungsvermögen und die Lernfähigkeit fordern und fördern kann.

Zusammenfassung

Für sinnhafte Leistungs- und Potenzialentfaltung nach dem Standard der INKOBA® Wissenstechnologie ist es notwendig, die drei Instanzen von Performance, also die System-, Team- und Mitarbeiterperformance – näher unter die Lupe zu nehmen und durch geeignete Maßnahmen solche Bedingungen und Anforderungen zu schaffen bzw. transparent zu machen, die

[1] … für Wollen & Ziele notwendige Motivation und Willenskraft freisetzen können

[2] … für Schutz & Sicherheit Flexibilität und Folgebewusstsein erzeugen können

[3] … für Handeln & Ernten die erforderlichen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeiten  entwickeln oder organisieren können

[4] … für nachhaltiges Sammeln & Vernetzen das Einfühlungsvermögen und die Lernfähigkeit bewahren und ausprägen können

[5] … für eine wirksame systemische Unterstützung & Begleitung geeignet sind und dafür sorgen können, dass Mitarbeiter in ihren Rollen im TEAM in die Lage versetzt werden, für sich selbst, für etwas oder andere Verantwortung im Sinne eines mündigen Menschen zu übernehmen.

Wissenstechnologisch relevante Persönlichkeitskanäle für In- und Outbounds nach INKOBA®

Das Wissen über die nachfolgenden Persönlichkeitskanäle ist eine wichtige Grundlage für wissenstechnologisches Vorgehen bei der Konfiguration von TEAMbook Lösungen und individuellen Cockpits. Hinweis: Dieses Modell sollte nicht ohne vertiefende Kenntnisse der Inbound-Outbound-Methode angewendet werden, weil das eine unzulässige Trivialisierung der fassbaren Situation wäre und im Widerspruch zur tatsächlichen Komplexität und Dynamik der Gegebenheiten stehen würde, die typisch für menschliches Verhalten in vernetzten Strukturen sind.

Kanal 1

Dieser Kanal ist der Teil der bewussten Selbstkontrolle, der die willentliche Formulierung von eigenen Zielen und Absichten ermöglicht, weil das über den Kanal zugängliche System (Psychologie)  immer über eine existenzsichernde Logik verfügt und Fähigkeit zur Kommunikation besitzt. Dieser Kanal steht für die Willensstärke eines Menschen, die sich bekanntlich im Laufe des Lebens verändert.

Kanal 2

Dieser Kanal ist der Teil der bewussten Selbstkontrolle, der Einzelheiten, Objekte, Unstimmigkeiten von Bildern oder Szenarien erkennt, die nicht sofort als Ganzes fassbar sind und deshalb abgegrenzt und aus ihrem Kontext genommen werden. Gefahren und Gelegenheiten werden erkannt, weil das über den Kanal zugängliche System (Psychologie)  immer über eine Such- und Filterlogik (vereinfachtes Anforderungssystem) verfügt und Fähigkeit des trivialen Vergleichens besitzt. Dieser Kanal steht u.a. für das Folgebewusstsein eines Menschen.

Kanal 3

Dieser Kanal ist der Teil der impliziten Selbstregulation, dessen Wahrnehmung auf konkrete Ergebnisse ausgerichtet ist und der Gelerntes und Eingeübtes intuitiv für die Umsetzung einer Aufgabe bzw. Absicht anwendet. Lücken werden erkannt und z. T. bereinigt, weil das über den Kanal zugängliche System (Psychologie)  immer über eine Ergänzungslogik verfügt und Fähigkeit der Problemlösung bzw. der Improvisation besitzt. Dieser Kanal steht u.a.  für die Umsetzungs- und Schaffenskraft eines Menschen.

Kanal 4

Dieser Kanal ist der Teil der impliziten Selbstregulation, dessen Wahrnehmung auf Mustererkennung ausgerichtet ist. Er wird genutzt, um den Überblick zu behalten und Prozesse zu stabilisieren. Muster, Modelle und Bilder werden erkannt, weil das über den Kanal zugängliche System (Psychologie)  immer über eine Verbindungs- und Integrationslogik verfügt und Fähigkeit der Anpassung und der Potenzialentfaltung besitzt. Dieser Kanal steht u. a. für Innovationkraft, Kreativität und  Sozialkompetenz eines Menschen.

Kanal 5

Dieser Kanal dient der bewussten Selbstkontrolle und der impliziten Selbstregulation. Er verkörpert ein externes Informations- und Monitorsystem mit unterstützenden und begleitenden Funktionen, für ausgewählte Akteure, beispielsweise die einer Unternehmens- oder Projektorganisation. Er wird genutzt, um den Überblick zu schaffen sowie Innovations- und Leistungsprozesse zu optimieren. Kommunikation und Zusammenarbeit werden verbessert, wenn das über den Kanal zugängliche System (Informatik) bedarfs- und anforderungsgerecht ausgestattet wurde und vom Team sebstverständlich genutzt wird. (Cockpits eines TEAMbooks)

Kanal 6

Dieser Kanal umfasst alle Multimediazugänge wie Internet, Intranet, Extranet, TV- und Radiokanäle. Er dient im Idealfall der bewussten Selbstkontrolle und der impliziten Selbstregulierung. Er verkörpert eine Vielzahl von externen Präsentations-, Informations-, und Monitorsystemen mit unterstützenden und begleitenden Funktionen, welche in Form und Gestaltung eher unbegrenzt sind und fast allen Akteuren zugänglich seien können. Der Kanal wird für Objekt- und Mustererkennung ebenso genutzt, wie für Willensbahnung,  Zielumsetzung, Horizonterweiterung und Selbstwachstum.

 

INKOBA® Gesamtkonzept

INKOBA®  – Das Gesamtkonzept – steht hier für ein geschütztes Wissenstechnologiekonzept für kontinuierliches Beobachten, Denken und Handeln für nachhaltige Leistungsverbesserung  oder -anpassung und bedarfsgerechte Potenzialentfaltung im Beruf und Privatleben.

Das Gesamtkonzept dient  in seiner spezifischen Umsetzung Einzelpersonen und in Gruppen verbundene Personen jeglicher Art, Unternehmen, Institutionen, Vereinen und Organisationen als Ganzes, der therapeutischen Arbeit und im besonderen Maße der effizienten Selbstentwicklung im Sinne von nachhaltiger Leistungsverbesserung oder -anpassung und angemessener Potenzialentfaltung .

DEFINITION der Hauptkomponenten der Systemlösung

Komponente 1  [Psychologie]  

Absichtsgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Werte- und Bewertungssystem. Dieses System unterstützt die bewusste Selbstkontrolle, ist vordergründig auf Sinnfälligkeiten und Logik ausgerichtet.

Komponente 2  [Psychologie]  

Kontrollgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Such- und Erkennungssystem. Dieses System unterstützt die bewusste Selbstkontrolle, ist eher auf Objekte ausgerichtet, die für sich und nicht in einem großen Zusammenhang gesehen werden.

Komponente 3  [Psychologie]  

Gewohnheitsgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Handlungs- und Aktivitätssystem. Dieses System unterstützt die implizite Selbstregulation, funktioniert nach konditionierten Aktivitäts- und Handlungssequenzen, die einer intuitiven Verhaltenssteuerung unterliegen.

Komponente 4  [Psychologie]  

Lebensumfassendes Erfahrungsgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Vernetzungs- und Integrationssystem. Dieses System Dieses System unterstützt die implizite Selbstregulation,  “reift” mit der Zeit und entwickelt Eigenschaften wie Relevanz, Akzeptanz und Resonanz.

Komponente 5  [Informatik]  

INKOBA®  – TEAMbook Cockpit, persönlich konfigurierbares Co-Gedächtnis mit seinen individuell ausgestatteten technischen Funktionen und Schnittstellen zu verfügbaren IT-Ressourcen und seinem mehr oder weniger ausgeprägten Informations- und Serviceangeboten im Sinne eines zweckdienlichen Unterstützungs- und Begleitsystems. Dieses System kann als “lernendes” System  der Informatik entwickelt werden. Es spiegelt wesentliche Strukturen und Inhalte der Innen- und Außenwelt seines Besitzers und unterstützt Prozesse der Willensbahnung und Selbstentwicklung ebenso wie Prozesse der Komponenten 1 bis 4.

Komponente 6  [Social Media]

Kollektives Erfahrungsgedächtnis mit seinem global oder organisationsbegrenzten, mehr oder weniger ausgeprägtem System für die Verarbeitung, Konservierung und den Austausch von Medieninhalten – Applikationssystem. Dieses System wirkt ähnlich wie ein TEAMbook Cockpit als Co-Gedächtnis mit erweitertem Inhalt. Es kann sowohl für die bewusste Selbstkontrolle als auch für die implizite Selbstregulierung genutzt werden.

Komponente 7  [Edutainment, Embodiment, Entertainment]

Persönliches Affektgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Steuer- und Regelungssystem für menschliches Verhalten. Dieses System dient insbesondere zur Stabilisierung oder zum Wechsel von Verhaltensweisen in gefährlichen, bedrohlichen, komplizierten und komplexen  Situationen. Es kann von inneren und äußeren Einflüssen stimuliert werden und hat selbst Einfluss auf die bewusste Selbstkontrolle und die implizierte Selbstregulierung. Dieses System bringt und hält bzw. löscht oder verdrängt individuell mehr oder weniger geprägt “Dinge auf den / vom  Schirm”.

BESCHREIBUNG der Systemlösung

Mit der Implementierung und Konfiguration eines INKOBA®  – TEAMbooks werden Voraussetzungen dafür geschaffen, dass im Beruf und im Privatleben auftretende körperliche oder psychische (seelische) Belastungen, Unstimmigkeiten oder Störungen frühzeitig erkannt werden können und wirksame Maßnahmen der Unterstützung und Begleitung – beispielsweise zur Schadensvermeidung, zur nachhaltigen Leistungsverbesserung bzw. -anpassung oder bedarfsgerechten Potenzialentfaltung – geplant und umgesetzt werden können.

Einzelpersonen und in Gruppen verbundene Personen jeglicher Art partizipieren dann vom Konzept, wenn eine Situation festgestellt wurde, die mutmaßlich als Ursache  für körperliche oder psychische (seelische) Überlastungen, Unstimmigkeiten oder Störungen formuliert werden kann und erkennbar wird, dass Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit und verhinderte Potenzialentwicklung für den Einzelnen oder die Gruppe (Team) ein besonderes Risiko oder eine besondere Benachteiligung darstellen.

Mit Blick auf ein Unternehmen als Ganzes kann das Konzept verwendet werden, um seine Wettbewerbsfähigkeit im dynamischen Umfeld zu behaupten und kontinuierlich auszubauen. Das schließt im besonderen Maßnahmen die Entwicklung starker Kunden- und Personalbindungen mit ein.

Mit Blick auf therapeutische Arbeit kann das Konzept verwendet werden, um dann Klarheit für den Kopf zu schaffen, wenn es darum geht, ungünstige Persönlichkeitsentwicklungen frühzeitig zu erkennen, Transparenz für wissenstechnologische Prozesse zu schaffen und daraus unterstützende und begleitende Maßnahmen für nachhaltige Leitsungsverbesserung bzw. -anpassung und bedarfsgerechte Potenzialentfaltung im Beruf und Privatleben abzuleiten und zu vermitteln.

Mit Blick auf Selbstentwicklung im Sinne von nachhaltiger Leistungsverbesserung bzw. -anpassung und angemessener Potenzialentfaltung kann das Konzept dadurch Nutzen stiften, dass bei selbstverständlichem Gebrauch des Unterstützungs- und Begleitsystems Wissenslücken, Wissensverlust, Wissensballast und Wissensbarrieren besser erkannt und damit kompetent umgegangen wird.

QUELLEN zur Systemlösung

Veröffentlichungen zum Stand der Gehirn- und Netzwerkforschung, Philosophie und Psychologie sowie aus den Fachbereichen Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft, Erziehungswissenschaft, Kompetenzforschung und Wissensmanagement wurden u.a. verwendet von Peter Kruse, Gerald Hüther, Eckhart Tolle, Werner Winkler und Julius Kuhle. Gabi Reinmann, Matthias Klusch, Manfred Lutherdt, Harald Bolsinger.

URHEBER der Systemlösung

Reinhard Boltin, Johannisstraße 100 in 99974 Mühlhausen.

Entwickelt in Rahmen eines speziellen bildungstechnischen Angebotes für die Universität Erfurt zur Wissenstechnologie und praxisnahe mit der Planung und prototypischen Umsetzung einer INKOBA® TEAMbook Lösung auf der Basis einer Lectora® Applikation evaluiert.

PARTNER der Systemlösung

Für die webbasierte IT-Umsetzung Andreas Rudolf – GF der Soleosoft GmbH

Für den Vertrieb und die Anpassung der Systemlösung weitere externe Personen und Gesellschaften