Von Fallen und Fallstricken

Der sich langfristig haltende Mangel an persönlicher Klarheit auf Grund von maßgeblichen Wissenslücken, Wissensbarrieren, Wissensballast und Wissensverlust führt über kurz oder lang in die eine oder andere Falle. Zum Beispiel in die ...

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Servicefalle

Es gibt immer mehr unterstützende und begleitende Servicesysteme die fast jedermann in Anspruch nehmen kann. Oft verschaffen sie ein positives Sicherheitsgefühl. Er oder sie fühlt sich vorrübergehend in der eigenen “Micor-Welt” gut aufgehoben. Kommunikation, Organisation und Koordinierung ist Teil des einfach zu handhabenden Servicesystems, braucht nicht selbst geleistet zu werden. Für den Moment täuschen die eigenen, perfekt scheinenden Handlungsmuster eine hohe eigene Performance vor und schon sitzt er oder sie in einer Servicefalle und möchte die eigene “Micro-Welt” nicht verlassen.

Egofalle

Aufgeladen mit dem, was er oder sie so kennt, gehört und ausprobiert hat, bildet er oder sie sich eine Meinung und debattiert mit dem Gegenüber. Je nach dem, auf welches Gegenüber er oder sie trifft kann es sein, dass sich ein positives Lebensgefühl einstellt, welches vorrübergehend die eigene Begrenztheit ausblendet. Für den Moment täuschen die eigenen, perfekt scheinenden Argumente und Handlungsmuster eine hohe eigene Performance vor und schon sitzt er oder sie in einer Egofalle und keiner möchte seine “Micro-Welt” verlassen.

Partnerfalle

Er oder sie haben gelernt, dass nicht alle Nöte und Probleme in “Eigenleistung” zu schaffen sind. Deshalb hören sie bald auf zu debattieren und treten ein in den Dialog mit anderen Menschen ein. Am Ende wird klar, mit wem man was gemeinsam machen kann und schon kooperiert man miteinander. Im Dialog entstehen Pläne. Es werden Visionen besprochen. Im Idealfall lassen sich Win-Win-Situationen finden und tolle Projekte umsetzen. Je nach dem, mit welchem Partnern man kooperiert, kann es sein, dass ein positives Gemeinschaftsgefühl entsteht, welches vorrübergehend die kollektive Begrenztheit ausblendet. Für den Moment täuscht die perfekt erscheinende Planung und Umsetzung von Vorhaben eine hohe Performance des Teams vor und schon sitzen die Beteiligten in der Partnerfalle und keiner möchte wirklich seine – gerade mit viel Aufwand und Vorleistung  aufgebaute – “Macro-Welt” verlassen.

Achtsamkeitsfalle

Durch Industrie 4.0, ein wenig Glück, Gesundheit, Facebook, interessante Angebote aus der Region und globale Optionen verbunden mit einer hinreichenden Beteiligung am Wohlstand – welcher Prägung auch immer – entscheidet er oder sie jetzt vermeintlich klüger. Man will nicht in die Servicefalle, die Egofalle und auch nicht in die Partnerfalle treten und vermeidet die Auseinandersetzung nach innen und außen. Wohlstand und Flexibilität sowie Zugang zu Informationen und Ressourcen lassen unter Umständen ein positives regionales, nationales oder Weltgefühl aufkommen, welches vorrübergehend die globale Begrenztheit ausblendet. Für den Moment täuscht die perfekt erscheinende “Werbe- oder Scheinwelt” eine hohe Performance der menschlichen Gesellschaft vor und schon sitzt er oder sie in der Achtsamkeitsfalle.

Aus diesem Grund kann es hilfreich sein, sich das Video nochmal anzusehen, sich mit anderen zusammen und auseinander zu setzen und ehrlich mit sich selbst und seinem Gegenüber umzugehen.

Orientierungsfähigkeit

Handlungsmuster-TEAMbook

Wer sich mit der Funktion und der Gestaltung von TEAMbooks befasst, wird nicht an philosophischen Fragen vorbeikommen. Als kleine Hilfestellung für Neugierige und Denker gibt es hier eine Anregung aus der Welt der Theorien. Klick auf A-B-Matrix.

A-B-Matrix
A-B-Matrix
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Wer weiter über den Grad erreichter Bewusstheit nachdenken will kann hier eine ÜBERSICHT finden.

 

Plus-Minus … Das Ganze in der Stille als Ganzes entdecken und wirken lassen ist immer eine stabile Grundlage für Bewertungen

Unternehmenskommunikation

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Unternehmenskommunikation ist das wichtigste Thema für Corporate Performance Management.

Unterstützungs- und Begleitsysteme wie das INKOBA® TEAMbook bilden deshalb gleichzeitig innovative Arbeitsmittel und wichtige Kommunikationsplattform für den elektronischen und nicht elektronischen Austausch von Nachrichten und Wissen.

Thema – Kommunikation und Marketing

Die Planung, Koordinierung und Umsetzung von Marketingkampagnen, das Briefing von externen Agenturen, die Gewinnung von Sponsoren, das Schalten von Anzeigen und Bereitstellen von Pressemitteilungen, die Steuerung und Überwachung von Unternehmenshomepages oder der Kundenzeitungen, die Plakatstellenplangung und Überwachung sowie die Organisation und Durchführung von Events, Messen und Veranstaltungen sind klassische Arbeitsfelder der Unternehmenskommunikation.

E-Mails, Fax- oder SMS-Nachrichten unterstützen die Kommunikation. In der Praxis stieg nachweislich und mit zunehmender Tendenz das E-Mail Aufkommen stark an, so dass sich oft die Überforderung von Mitarbeitern negativ auf die Unternehmenskommunikation  auswirkt.

Dieser bekannten Problematik kann deutlich durch eine professionelle Umsetzung des Enterprise TEAMbook Konzeptes entgegengewirkt werden.

Thema – technische Kommunikationsstandards

Der elektronischen Austausch von Nachrichten, zum Beispiel für das Monitoring und Steuern von Geschäftsprozessen, umfasst nicht nur E-Mails, Fax- oder SMS-Nachrichten sondern auch den automatisierten elektronischen Nachrichtenaustausch – zum Beispiel für die Übermittlung von elektronische Rechnungen (INVOIC), Bestellungen (ORDERS) oder Lieferankündigungen (DESADV, despatch advice). Hierzu gibt es  über SAP oder andere Hersteller Systeme (ERP-Systeme), die für ihre Funktionen und Prozesse Kommunikationsstandards benutzen, um zur Unterstützung und Begleitung der Unternehmenskommunikation Workflows oder Systemlisten bereitzustellen.

Ein solcher Standard ist zum Beispiel EDIFACT oder sind davon abgeleitete und auf Anwendungsfälle zugeschnittene Standards wie GS1 XML, ENCOMP®, EPCIS.

Im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung wachsen diesbezügliche Anforderungen an die Unternehmenskommunikation im Sinne nachhaltiger Unternehmensstrategien. Für einige Unternehmen werden diese Anforderungen zu echten Problemen.

Auch in diesem Bereich kann die professionelle Gestaltung und der selbstverständliche Gebrauch von Enterprise TEAMbooks den bekannten Problemen des Corporate Performance Managements – hier speziell den Schwerpunkten aus dem Problemfeld “Nachhaltige Unternehmenskommunikation” – entgegen wirken. Wichtige Ansatzpunkte für Nachhaltigkeit sind zum Beispiel:

  • Nachhaltigkeit zum Tagesgeschäft machen, um ökologische und soziale Ziele in den betrieblichen Alltag zu integrieren,
  • Daten standardisiert austauschen, damit auch Nachhaltigkeitsleistung zunehmend transparent wird,
  • Begriffe definieren und eine gemeinsame Sprache sprechen – auch für ein besseres Verständnis von relevanten Produktaussagen.

EDIFACT

EDIFACT- weltweiter Nachrichtenstandard für den elektronischen Datenaustausch

EDIFACT (Kommunikationsstandard) wird teilweise von GS1 Germany weiterentwickelt

Quelle: https://www.gs1-germany.de/edi/fact.html

EDIFACT bedeutet Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport. Es ist ein internationaler, branchenübergreifender Standard für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch, der 1986 von den Vereinten Nationen (UN) veröffentlicht und als ISO Norm 9735 geschützt wurde. Er umfasst über 200 verschiedene Nachrichtentypen und wird mittlerweile von mehr als 300.000 Unternehmen weltweit eingesetzt.

Eine aus dem EDIFACT-Standard abgeleitete, auf eine bestimmte Anwendergruppe zugeschnittene Untermenge der Datenfelder, die alle für diese Anwender benötigten Muss-Bestandteile enthält und den Nachrichten keine weiteren Bestandteile hinzufügt, heißt EDIFACT-Subset. Das bedeutendste und weltweit am häufigsten verwendete EDIFACT-Subset heißt EANCOM® (EAN + Communication) und steht für detaillierte Beschreibungen vereinfachter EDIFACT-Nachrichten, die Anwender leicht verstehen und in der Praxis einsetzen können. EANCOM® wurde von GS1 entwickelt.

In EANCOM ist festgelegt, in welchem Format beispielsweise elektronische Rechnungen (INVOIC), Bestellungen (ORDERS) oder Lieferankündigungen (DESADV, despatch advice) übermittelt werden sollen. EANCOM® 2002 ist aktuell der offizielle EDI-Standard von GS1 und umfasst 46 Nachrichtentypen. Die Hauptstärke besteht darin, dass es Bestandteil des integrierten GS1-Systems ist. Die EAN-Nachrichten wurden so entwickelt, dass sie die Vorteile der übrigen Standards (z.B. GLN zur Identifikation von Unternehmen, EAN/GTIN zur Artikelnummerierung oder NVE zur Kennzeichnung von Versandeinheiten) voll ausschöpfen und somit ein Maximum an Nutzen bringen. GS1 Germany hilft allen Kunden bei der Umsetzung von elektronischem Datenaustausch mit Standards wie EDIFACT oder EANCOM® im eigenen Unternehmen.

Orientierungsgrafik
Orientierungsgrafik
Beispiel für Nachrichtentypen

Stammdaten können elektronisch per EDI in den standardisierten Formaten EANCOM® und GS1 XML ausgetauscht werden. Unter anderem unterstützen folgende Nachrichtentypen die EDI-Prozesse:

  • Partnerstammdaten (PARTIN, BasicPartyRegistration)
  • Artikelstammdaten (PRICAT, CatalogueItemNotification)

Zwei interessante Studien

[1] Studie zur Effizienz virtueller Teams (2013 – 1700 Teilnehmer)

  • Persönlicher Kontakt ist NICHT alles entscheidend
  • Besserer Austausch durch Technologie
  • Nahtlose Kombination von Technologien
  • Virtuelle Beziehungen sind entscheidend
  • Ablenkung durch moderne Technologien
  • Zukünftige Technologie hat strategische Bedeutung

[2] Status Quo und Perspektiven für den Einsatz von Enterprise Content Management in Deutschland (Frühjahr 2015 – über 800 mittelständische Unternehmen)

  • Mittelstand belastet themenbezogene ECM-Kommunikation
  • Bisherige Installationen sind im Schnitt 6,2 Jahre alt
  • 1/3 der Installationen sind Standard-Software
  • Mittelstand erkennt den Bedarf, nutzt Potenzial zu wenig
  • 19% ohne Erfahrungen planen in absehbarer Zeit zu investieren
  • Gekauft und bezahlt wird, was wirklich sinnvoll und notwendig erscheint.

Fazit

Die Relevanz der Themen und Trends im Mittelstand verändern sich. Beide Studien zeigen, dass sowohl die Performance von virtuellen Teams als auch der effiziente und kluge Umgang mit Wissen, Information und Dokumenten im Prozess der Arbeit den Unternehmenserfolg bestimmen. Wir meinen, dass in diesen Studien die Bedeutung der allgemeinen Teamfunktionen und die persönlichen Präferenzen von Mitarbeitern zu wenig Beachtung bekommen haben. Das führt zur abgegrenzten Wahrnehmung von Teillösungen auf der einen Seite und verzichtet  auf ungenutztes Potenzial, wie es in einem Social Intranet möglich wird, wo das Unterstützungssystem Community und professionelle Projektplattform in einem ist, auf der anderen Seite.

Aus diesem Grund befassen wir uns vertieft mit dem Corporate Performance Management. IT-Lösungen für effiziente TEAMarbeit und Funktionen zur Unterstützung des Enterprise Content Management werden im TEAMbook  des Unternehmens Schritt für Schritt integriert, als Unternehmenswert konserviert. Dadurch werden solche Themen und Trends wie zum Beispiel Rollen- und kontextbasierte Benutzerführung, mobiler Einsatz der TEAMbook-Lösung, Cloude-Speicher und nicht zuletzt die Usability in besonderer Art und Weise berücksichtigt.

Übersicht zur TEAMbook Lösung
Produkt und Projekt Service für das Corporate Performance Management