Gedächtnismodell für Wissensmanagement

Aus der Sicht eines persönlichen sowie intra- und interorganisationalen kontextbasierten Wissensmanagement werden im Produkt TeAMbook by INKOBA® folgende Strukturen der personalen Wissensorganisation und der Aufgaben berücksichtigt.

„Orientierungsgedächtnis“

Hauptmenü vom TeAMbook by INKOBA® – Aufgaben des Wissensmanagement

„Übersichts- und Lagegedächtnis“

Parken – Führungsaufgaben

„Absichtsgedächtnis“

Ziele – Führungsaufgaben

„Expansionsgedächtnis“

Grundlagen – Führungsaufgaben

„Monitorgedächtnis“

Standards – Führungsaufgaben

„Arbeits-/Bearbeitungsgedächtnis“

Ergebnisse – Führungsaufgaben

„Kreativgedächtnis“

Sondieren – Führungsaufgaben

„Berufs- und Expertengedächtnis“

Spezielles – Fach- und Sachaufgaben

„Fach- und Methodengedächtnis“

Stöbern – Lehr- und Lernaufgaben

„Aktivitäts- und Handlungsgedächtnis“

Bearbeiten – Sonstige Aufgaben

Kurs für Wissensmanagement

Das inhaltliche Konzept des Kurses

Abgrenzung

Der hier vorgestellte Kurs zum Thema Wissensmanagement begrenzt mit folgender Definition die Bedeutung von Wissensmanagement.

Der Begriff  Wissensmanagement umfasst hier im Verständnis dieses Kurses alle zielgerichteten Aktivitäten und Maßnahmen für die Entfaltung, Entwicklung, Integration und Anwendung von Wissen als Grundlage für notwendige Anpassung in der zu verändernden Unternehmens- oder Projektorganisation. Seine Verwendung ist nicht abstrakt oder theoretisch, sie ist kontext- und handlungsbezogen und fließt direkt in entsprechende Maßnahmen des strategischen Management der betrachteten Unternehmens- oder Projektorganisation ein.

Inhalt des Kurses

Der Lehrstoff umfasst vier Abschnitte, die mit dem Titeln Ziele, Grundlagen, Standards und Ergebnisse wie folgt behandelt werden:

ZIELE – Behandelt werden aus der Perspektive einer konkreten  Organisationseinheit der Unternehmens- oder Projektorganisation die Motivation und Absichten der Akteure des Wissensmanagements – jeweils mit Blick auf deren Wirkung auf der personalen sowie auf der intra- und interorganisationalen Ebene der Erkenntnisgewinnung und -verwertung .

Dabei geht es hauptsächlich um die Formulierung und Beschreibung von Visionen, Ideen, Wünschen,  Konzepten und Aufgabenstellungen auf der Basis von Merkmalen eines relevanten, akzeptablen und resonanzfähigen Wertesystems der beteiligten Akteure und ihrer Organisation (Wertekanon).

GRUNDLAGEN –  Behandelt werden drei Schwerpunkte: (1) die klassischen Prozesse vom Wissensmanagement (Quelle [1]) zur Vermeidung von Wissensverlust, Wissenslücken, Wissensballast und Wissensbarrieren, (2) das PSI-Modell der Persönlichkeitsentwicklung (Quelle [2]), welches für persönliche Entfaltung, Entwicklung, Integration und Anpassung im komplexen und dynamischen Umfeld hilfreich ist und (3) das Thema Aktivitäten in sozialen Netzwerken im Bezug zum Wissensmanagement (Quelle [3]) , um für intra- und interorganisationale Betrachtungen und Entscheidungen Relevanz, Akzeptanz und Resonanz von strategischen Maßnahmen besser erkennen bzw. erreichen zu können.

Bei den Grundlagen geht es darum, ein allgemeines Verständnis für typische Situationen einer Unternehmens- oder Projektorganisation und den IT-getriebenen Wandel im Prozess der Arbeit und des Lernens zu bekommen.

STANDARDS – Behandelt wird  – unter Verwendung zweckentsprechender IT-gestützter Lösungsangebote – ein wissenstechnologischer Standard (Quelle [4]) zum Umgang mit Information und Wissen auf der personalen sowie auf der intra- und interorganisationalen Ebene der Erkenntnisgewinnung und -verwertung.

Hierbei geht es hauptsächlich um Regeln und Empfehlungen für Grenzen einer verträglichen Entfaltung, Entwicklung, Integration und Anpassung sowie um Möglichkeiten, diese Anforderungen in konkrete Maßnahmen des Wissensmanagement zu verankern, so dass sie für die betreffenden Akteure in der Umsetzung einfach zu handhaben sind.

ERGEBNISSE – Nutzen aus der praktischen Umsetzung von Maßnahmen des kontext- und handlungsbezogenen Wissensmanagement wird an Projekt- und Prozessergebnissen gemessen und bewertet.

Fachlich durch den Kursleiter unterstützt und zum Gegenstand von Seminararbeiten werden kleine Projekte gemacht, deren Ergebnisse Zeugnis vom Verständnis des Gelernten geben sollen.

[Quelle 1] : Gabi Reinmann, Universität Augsburg, Medienpädagogik (Studientext Wissensmanagement)

[Quelle 2] : Julius Kuhle, Universität Osnabrück (Forschungsergebnisse aus der experimentellen Psychologie und der Neurobiologie)

[Quelle 3] : Peter Kruse, nextpractics GmbH (Studie: Wandel der Arbeitswelt)

[Quelle 4] : INKOBA® Wissenstechnologie, TeAMbook by INKOBA® (diverse Blog-Beiträge sowie Kurs-Vorbereitungsunterlagen für Lehraufträge von der Universität Erfurt)

Vormerkungen für einen Kurs können an reinhard@reinhard-boltin.de gesendet werden.