Teamwissen

Teambildung mit dem TeAMbook by INKOBA® – Vier Stufen der Bildung und Konservierung von Teamwissen in Anlehnung an die Taxonomie der Lernziele nach Bloom

Stufe I – Aufgabe

Geistig die Problemlösung bewerten und erläutern, die mit dem TeAMbook by INKOBA® in Form der TeAMbook Wissensbausteinen gegen mangelnde Entfaltung, Anpassung, Optimierung von Teampotenzial und für die systematische Bildung und praktikable Konservierung von Teamwissen angeboten wird. Hierbei geht es darum, die neue Struktur zur Konservierung von beliebigem Wissensgut, die sogenannten „Quads“ jeweils im Kontext eines vorher identifizierten Konflikt- und Anwendungsfeldes zu bewerten und zu erläutern.

Stufe II – Aufgabe

Die erkannte Problemlösung nun auf einen anderen konfliktreichen Sachverhalt zu übertragen. Dabei ist zunächst der Kontext genau zu untersuchen. Welches Anwendungsfeld und welches Konfliktfeld sind relevant. Danach ist abzuschätzen, was von dem analysierten Inhalt unverwechselbar zu welchem Teil der „Quad-Struktur“ zugeordnet werden kann. Dieser Prozess wird als Wissenskonservierung bezeichnet.

Stufe III – Aufgabe

Mit zunehmendem Transfer von anderen Sachverhalten im Sinne der „Quad-Konservierung“ entsteht ein erweitertes Verständnis im Sinne von Musterbildung in Form eines strukturierten Wortschatzes, der dann, in der Stufe IV selbst dazu beiträgt neues Wissen für das Team zu bilden.

Stufe IV – Aufgabe

Qualifizierung des in der Stufe III entstandenen Wortschatzes für die „Quad-Verwertung“, damit im Ergebnis Erlerntes/Dokumentiertes/Konserviertes in unverwechselbarer Weise zum einen erkennbar ist und zum anderen wieder aufgerufen bzw. angewendet werden kann.

 

 

Die eigene Standortbetrachtung

Sie wollen selbst herausfinden, in welchen Konflikt- und Anwendungsfällen Risiken oder Chancen zu erwarten sind?

Wenn Sie Ruhe und Zeit haben, dann machen Sie eine erste Standortbestimmung mit Ihrem Team. Mit dem Ergebnis können Sie strategische Ziele der Unternehmens- oder Projektorganisation klar benennen.

Fragen zur Standortbestimmung

Mögliche Antworten auf die Fragen

Wie würde ich die Strategie des Unternehmens beschreiben?
  1. Keine strategische Überlegenheit
  2. Ausrichtung auf Sicht
  3. Mittelfristige Unternehmensziele
  4. Strategie nach ausgehandelten Leitwerten
  5. Marktorientierte langfristige Strategie zur Sicherung nachhaltiger Kundenbeziehungen
Wie würde ich den Stand der Aufbau-, Ablauf- und Wissensorganisation beschreiben?
  1. Hoher Improvisationsgrad im Prozess der Arbeit
  2. Streben nach Regeln und Standards
  3. Hoher Grad an Standardisierung erreicht
  4. Hohe Akzeptanz der Aufbau-, Ablauf und Wissensorganisation
  5. Innovative und flexible Organisations- und Netzwerkkultur
Wie würde ich gegenwärtig das Führungssystem und die Arbeit des Management beschreiben?
  1. Führungsstiel ist „naturgegeben“
  2. Verstärkte Delegation von Führungsaufgaben
  3. Verstärkte Einbindung von Beraterleistungen und Mitbestimmung
  4. Kooperatives, werteorientiertes Führungssystem
  5. Führung steuert Entfaltung, Anpassung und Optimierung erfolgreich
Wie würde ich den Umgang mit Ideen, Konzepten, Vorhaben und Absichten beschreiben?
  1. Denken ist in der Organisation nicht wirklich erwünscht
  2. Über Veränderungen sollte eher nicht offen gesprochen werden
  3. Die Frage „Woher kommt ein fassbarer Gedanke?“ ist erwünscht
  4. Die Frage “Was bewirkt welche Überlegung?“ ist relevant
  5. Es wird intern und extern auf Resonanz geachtet
Wie würde ich den Umgang mit Information und Wissen beschreiben?
  1. „Wissen ist Macht“, „Ohne Fleiß kein Preis“ gilt immer
  2. Wissen ist kategorisiert, Expertenwissen schafft Ansehen
  3. Herkunft und Verwendung von Wissen ist relevant
  4. In Technologie implementiertes Wissen ist unverzichtbar
  5. Wissen wird nach neurobiologischen Erkenntnissen als Netzwerk betrachtet, das seine Bestimmung nach Relevanz, Akzeptanz und Resonanz auf inhaltliche Merkmale erhält
Wie würde ich den Umgang mit elektronischen Daten und Applikationen beschreiben?
  1.  Dokumente und Anwendungen liegen meistens auf dem Desktop
  2. Lokale Verzeichnisse und eigene Ordnerstrukturen vorhanden
  3. Organisationsinterne Netzwerkstrukturen sind aufgebaut
  4. Nutzung von Information und Service aus dem Internet möglich
  5. Im Intranet werden Applikationen für Teamarbeit genutzt

Vielfältig Nutzen Stiften

Eine kurze Nutzenbetrachtung

Potenzialentfaltung, Anpassung und Optimierung sind wahrlich große Worte für hochkomplexe Prozesse. Eine Nutzenbetrachtung macht nur dann Sinn, wenn vorher mindestens zwei Dinge klar sind:

(1) das Konflikt- und Anwendungsfeld und

(2) die strategische Vorgabe für den oben genannten Prozess

Insofern ist die Einführung und die kontinuierliche Ausstattung eines TeAMbooks by INKOBA® immer auch eine Chefsache.

Die nachfolgende Aufzählung von Gründen sollen eine erste Orientierung hinsichtlich des zu erwartenden Nutzens ergeben.

12 Gründe die für sich sprechen

Unternehmensorganisation
  • Teams werden zu hoher Leistung befähigt
  • IT-Infrastruktur wird effektiv genutzt
  • Firmenwissen bekommt einen besonderen Stellenwert
  • Informations- und Wissensverwertung wird intelligenter
Projektorganisation
  • Schnelle Teambildung in Projekten möglich
  • Optimale Entfaltung von Teampotenzial für Herausforderungen
  • Schnelle Einarbeitung in neue Aufgaben
  • Gedächtniskonforme Wissenskonservierung
Selbstorganisation
  • Stärker nach begleiteter Misserfolgsbewältigung
  • Applikationsdesign für Stärkung der Persönlichkeit
  • Berücksichtigung von personalen Besonderheiten
  • Spielraum für Integration und Stimmungsmanagement

Wer sich näher mit diesem Thema befassen will, um zum Beispiel  das dringendste Konflikt- und Anwendungsfeld zu ermitteln, der kann im Vorfeld eine eigene “Standortbetrachtung” machen.

Dazu folgt demnächst ein neuer Artikel.

Quadrokonservierung im TeAMbook Wiki

Erläuterungen

Herkömmliche Wikis könnte man als eine Art Expansionsgedächtnis für Medieninhalte auffassen. Sie entstehen meistens durch eine Autorengemeinschaft und werden von ihren Nutzern zur Lösung von Aufgaben herangezogen. Ein Knackpunkt solcher Wikis wird dann deutlich, wenn der Umfang des verwalteten Wiki-Inhaltes eine kritische Menge an Einbringungen überschreitet und der Suchaufwand bzw. die Zeit bis zum passenden Suchergebnis für den Nutzer zu groß oder zu lang wird.

Um diesen Nachteil zu verringern, verwendet das TeAMbook Wiki zur Konservierung von Wissensgut die sogenannte Methode der “Quadrokonservierung”. Dabei wird relevantes Wissensgut in einer vorgegebenen Struktur nach Konfliktfeldern abgelegt. Die vorgegebene Struktur wurde in Anlehnung an die neue Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhle entwickelt.

Nach dieser Struktur wird relevantes, zusammenhängendes Wissensgut nach vier Aspekten (Quadro) untersucht. Die sich daraus ergebenden Sichtweisen auf den Gegenstand des betrachteten Wissensgutes dienen dazu, inhaltlich die vier Instanzen des  betreffenden Wissensbausteines zu bearbeiten.

In einem TeAMbook Wiki by INKOBA® wird der auf vier Instanzen ausgerichtete Konservierungsprozess durch entsprechende Wortschatzgruppen unterstützt.

Die vier oben genannten Instanzen sind:

[1] … Intensionsgedächtnis

[2] … Extensionsgedächtnis

[3] … Kontrollgedächtnis

[4] … Prozess- und Ergebnisgedächtnis

Konserviert wird (1) im Intensionsgedächtnis Content bezüglich der Entwicklung von Absichten und die Festsetzung von Zielen, (2) im Extensionsgedächtnis Begriffe oder Verweise zu Grundlagen zum betreffenden Konfliktfeld im jeweiligen Anwendungskontext, (3) im Kontrollgedächtnis die relevanten Standards bzw. Werte, die es auf Unstimmigkeiten zu überprüfen gilt und (4) im Prozess- und Ergebnisgedächtnis eine wirklichkeitsgetreue Ergebnisbeschreibung einschließlich der besonderen Vorgehensweise/Prozesse/Erfahrungen, die zu den speziellen Ergebnissen geführt haben

Konflikt- und Anwendungsfelder

Konflikt- und Anwendungsfelder für ein TeAMbook by INKOBA®

3 Anwendungsfelder

  1. Unternehmensorganisation
  2. Projektorganisation
  3. Selbstorganisation

Jeder dieser Anwendungsfälle unterscheidet drei typische Aufgabenfelder

  • Führungsaufgaben
  • Fach- und Sachaufgaben
  • Lehr- und Lernaufgaben

9 Konfliktfelder

  1. Team Performance
  2. IT Performance
  3. Organisation (Aufbau-, Ablauf-, Wissensorganisation)
  4. Teambildung (Zusammenstellung, Qualifikation, Kompetenzen)
  5. Potenzialentfaltung (siehe 8 Schwerpunkte der PE von Teams)
  6. Wissenskonservierung und -verwertung (Wissensmanagement)
  7. Misserfolgsbewältigung (Personalcoaching)
  8. Persönlichkeits- und Teamstabilisierung
  9. Arbeitsanpassung und Lernoptimierung

8 Schwerpunkte der Potenzialentfaltung von Teams

  1. Beratung und interne Informationsverteilung
  2. Innovation und kreative Problemlösung
  3. Werbung und Verkauf
  4. Entwicklung und Planung von Konzepten
  5. Organisation und Abrechnung von Ergebnissen
  6. Umsetzung und Leistungsabrechnung
  7. Objekt- und Prozessüberwachung
  8. Moderation und Teamstabilisierung

 

 

Menschbetrachtung (1)

Absicht

Diesen Beitrag  und folgende schreibe ich mit der Absicht, die Aufmerksamkeit des interessierten Lesers auf die Frage zu lenken, wie er selbst sein Gegenüber sieht. Beleuchtet werden dabei zwei übliche Sichtweisen, die selbstverständlich in der realen Welt, in der reinen Form   n i c h t    oder nur sehr    s e l t e n    vorkommen.

  • Sichtweise A: Ein Gegenüber wird als Subjekt/Persönlichkeit,
  • Sichtweise B: Ein Gegenüber wird als Objekt/Stelleninhaber gesehen.

Kurz: Es geht darum, für eine Unternehmens- oder Projektorganisation rechtzeitig Risiken und Chancen aus der Bindung zu einer konkreten Personen (Mitarbeiter, Lieferant, Kunde, Dienstleister usw.) zu erkennen.

Vorbemerkungen und Hintergrund

Abgeleitet von den vier Erkenntnissystemen aus der Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl könnte man annehmen, dass jeder von uns mehr oder weniger über vier grundlegende persönliche (subjektive) Neigungen/Potenziale verfügt. Diese sind dann

  1. Absichtsbildung – Potenzial für Orientierung und Planung
  2. Wissensbildung – Potenzial für Bildung und Kultur
  3. Detailerkennung – Potenzial für Wahrnehmung und Achtsamkeit
  4. Mehrwertbildung – Potenzial für Gestaltung und Leistung

Absichtsbildung entsteht auf Grund von auftauchenden Gefühlen, Bildern oder Gedanken ebenso wie auf Grund von Traditionen, Wissen, Haltungen, Überzeugungen .

Wissensbildung (integriert sei auch der Begriff “Herzensbildung”) meint hier die Entstehung von impliziten, an die Persönlichkeit/Person geknüpftes Wissensgut in einfacher und sehr komplexer Form, das als solches auch zurückliegende Gefühle, Bilder und Gedanken umfasst und damit die Basis für die meisten unserer Handlungs- und Entscheidungsfälle darstellt.

Detailerkennung meint hier die achtsame Wahrnehmung von Objekten und Veränderungen mit einer speziellen abgegrenzten Sichtweise, die für den Moment keinen komplizierten oder gar komplexen Betrachtungen mit Bezug zu anderen Dingen erlaubt.

Mehrwertbildung meint hier die Generierung oder Lieferung von persönlichen Ergebnissen eines Menschen, die auf Grund seines Lernens, Denkens, Entscheidens und Handelns einen Mehrwert gegenüber einer vorherigen Einschätzung darstellen.

Anmerkung

Mit dieser Gliederung der subjektiven Neigungen/Potenziale rückt der Begriff “Wissenstechnologie” und seine Bedeutung mehr in den Vordergrund. Er macht deutlich, dass eine Lehre/Methode  zum Umgang mit Information und Wissen einen hohen Anteil an der Entfaltung, Anpassung und Optimierung  der gegebenen Neigungen/Potenziale hat.  Wird der offene und kritische Umgang mit Information und Wissen vernachlässigt,  so meine persönlichen Beobachtungen, kann es beispielsweise vorkommen, dass

  • Blockaden für die (Potenzial-)Entfaltung auftreten,
  • Einsichten für die (Lebens-)Anpassung ausbleiben
  • Wissen/Haltung  für (Fall-)Optimierungen nicht erschlossen/gebildet wird.
Schlussfolgerungen
  1. Ein offener und kritischer Umgang mit Information und Wissen ist wichtig, wenn es darum geht, rechtzeitig Risiken und Chancen aus geschäftlichen Bindungen zu erkennen.
  2. Differenziertes Wissen über die persönlichen Neigungen und Potenziale der in geschäftlichen Bindungen agierenden Menschen  bzw. Teams kann Risiken vermeiden und Chancen für die Umsetzung strategischer Richtlinien besser erkennen lassen.

In den nächsten Beiträgen sollen – immer unter dem Aspekt von Teambildung (Team Bildung) und im Sinne von Unterstützung und Begleitung – aus der Gegenüberstellung dieser Sichtweisen Anregungen zur Reflexion zu diesem Thema gegeben werden.

Kommentare und Erfahrungsbeispiele sind willkommen und werden hier gern veröffentlicht!

Zur Stabilität der Persönlichkeit

Ein Fazit aus der neuen Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl und eigenen Beobachtungen zur Frage:
Was macht ein stabiler Mensch im Sinne einer starken und liebenswürdigen, "gestandenen" Persönlichkeit eigentlich aus?

Er kann … 

in großen Zusammenhängen denken und verständlich Absichten ausdrücken, ohne dabei größenwahnsinnig zu sein, utopische Allmachtsfantasie zu entwickeln oder die “Bodenhaftung” zu verlieren.

Er kann …

reflektiert und selbstbestimmend mit Gefühlen und Informationen umgehen, ohne dabei das Wichtige aus den Augen zu verlieren.

Er kann …

entspannt und mit Freude lernen und viele unterschiedliche Tätigkeiten ausüben sowie Aufgaben erledigen,  ohne dafür ständig von seinem Umfeld gelobt, geehrt, gefeiert werden zu wollen.

Er kann …

auf der Grundlage von Einfühlung, Respekt und Nächstenliebe mit anderen als den eigenen Werten, Traditionen, Gesetzen, Vorschriften, Regeln umgehen, ohne dabei zwanghaft überall und alles kontrollieren oder verändern zu müssen.

Kurz
Ein Mensch erscheint möglicherweise deshalb stabil, gestanden und liebenswert, weil er tolerant ist, selbstverständlich anpacken kann, wenn es nötig ist, die Übersicht behält und darauf bedacht ist, seine Talente klug und sinnstiftend immer weiter zu entwickeln, anzuwenden und sich als Teil eines Teams mit gemeinsamen Zielen einzubringen.

Teambildung – Animation

Animation <- Klick Hier zum Download

Wer Lust zum geordneten Denken hat, kann sich gern meine Animation (PowerPoint-Anwendung) herunterladen und ansehen.

Hier sind Teambildung, Team, Bildung, Entfaltung, Anpassung und Optimierung die bestimmenden Schalgworte.

Sie lassen sich einfach, in Anlehnung an Erkenntnisse von Charles Margerison und Dick McCann,  mit den grundlegenden Teamfunktionen  in einen Zusammenhang bringen, was zu erstaunlichen Erkenntnissen und vielleicht auch zu Lösungen führen kann, auf die schon lange gewartet wurde.

Mit Teamfunktionen sind folgende Tätigkeiten oder Aufgaben eines Teams gemeint:

  • Beraten / Informieren
  • Innovieren
  • Promoten
  • Entwickeln
  • Organisieren
  • Umsetzen
  • Überwachen
  • Stabilisieren

Ich würde mich über Kommentare freuen und – wenn es die Zeit erlaubt – auch gern auf Fragen und Meinungen in deutscher Sprache eingehen.

 

Reinhard Boltin

Wann wir an welche Auflösungen denken

Als Webentwickler überlegt man sich in der heutigen Zeit welcher Inhalt auf welchem Endgeräten schön aussehen und funktionieren soll.

Als Cockpitentwickler einer kundenspezifischen TeAMbook Lösungen, in der es grundsätzlich um Themen wie Teambildung, Team Bildung, Entfaltung, Anpassung und Optimierung geht, ist man sich zum einen dessen bewusst, dass der einzelne Nutzer oder die Nutzergruppe zu einem Team  innerhalb einer Unternehmens- oder Projektorganisation gehören und zum anderen darüber, dass der Zweck jeder TeAMbook Anwendung unmittelbar von der Ausprägung einzelner Teamfunktionen abhängig ist.

Zur Erinnerung,  
die wichtigsten Teamfunktionen sind:

Beraten/Informieren | Innovieren | Promoten | Entwickeln | Organisieren | Umsetzen | Überwachen | Stabilisieren/Moderieren

Ob nun der Bildschirm eine Auflösung von 1920  oder 1280 Pixel in der Breite hat oder es sich um den Bildschirm eines mobilen Endgerätes handelt, hängt selbstverständlich vom entsprechenden Equipment des Teams ab, welches im Prozess der Arbeit und des Lernens eingesetzt wird.

Mit dem Wissen über die notwendigen Aufgaben zur Erfüllung einer Teamfunktion und dem Wissen darüber, welcher Informationsaustausch für die Erfüllung anderer Aufgaben bzw. Teamfunktionen erforderlich ist – wenn das Team als Ganzes erfolgreich sein soll – überlegt sich der Cockpitentwickler folgendes:

(1)   Wie funktionieren die bewussten und unbewussten (intuitiven) Wahrnehmungen und Handlungen beim zukünftigen TeAMbook Nutzer?

(2)    Welche neurobiologischen Gedächtnis- bzw. Erkenntnisbereiche sind dabei besonders aktiv und benötigen in welcher Arbeits- oder Lernsituation welche Unterstützung?

(3)   Welches Gerät oder welche Geräte kommen als Arbeitsmittel zur Anwendung und wieviel Pixel stehen jeweils in der Breite und Höhe zur Verfügung?

(4)   Wie können einzelne Designs so zusammengeschaltet werden, dass zum einen die Anzahl von Klicks minimiert und die Übersichtlichkeit im verfügbaren Pixelraum nicht verloren geht?

Weil eine TeAMbook Lösung eine Antwort auf den Umgang mit Information und Wissen in komplexen Situationen ist, kann es sein, dass für deren Cockpits mehrere sehr unterschiedliche Designs gestaltet werden müssen.

Am Beispiel eines Cafè Hauses, wo eine freundliche Bedienung mit ihrem Tablet-PC eine Bestellung aufnimmnt, ein umfangreiches Hochzeitstortenangebot präsentiert, in wenigen Sekunden eine individuelle Kalkulation bewerkstelligt, die Tortenbestellung an den Konditor weiterleitet, den Verzehr abkassiert und nebenbei small talk betreibt, werden diese Unterschiede offensichtlich.

Designs und Auflösung spielen für die reibungslose TeAMbook Anwendung eine entscheidende Rolle und liegen in der Verantwortung eines professionellen Projektmanagements.

Interorganisationale Wissensprozesse

Die nachfolgenden Überlegungen wurden in Anlehnung an  Veröffentlichungn von Peter Kruse, ein deutscher Psychologe, Unternehmensberater, Netzwerkforscher und Lehrender in Organisationspsychologie an der Universität  Bremen, abgeleitet.

Auf Grund einer Vielzahl von Studien und veröffentlichten Vorträgen – zum Beispiel über “Arbeit & Führung im Wandel” – wird deutlich, dass sich insbesondere auch wegen veränderter Vernetzungsverhältnisse, in denen Unternehmens- und Projektorganisationen agieren, Komplexität steigt und Menschen sowie Teams mit den herkömmlichen Strategien zur Bewältigung von Komplexität an Grenzen kommen bzw. sich negative Folgen einstellen.

Ein Risiko entsteht zum Beispiel dadurch, dass es immer mehr Situationen gibt, in denen Wissensidentifikation nicht im verfügbaren Zeitrahmen möglich ist.  Übliche Konzepte zur Bewältigung von Komplexität scheitern:

  1. schlichtes Ausprobieren
  2. das Komplexe ausblenden
  3. in gewohnten Mustern weiter machen
  4. das rationale Durchdringen, das Verstehen
  5. das Konzentrieren auf einzelne Faktoren (Vereinfachen)
  6. die emotionale Bewertung, das intuitive Agieren
  7. intuitiv Komplexität über Musterbildung reduzieren
  8. Benutzung der einmal in Krisenzeiten geprägten Intuition

Jedes dieser Konzepte trägt in sich Risiken, die grob formuliert darin bestehen, dass Anpassungs- und Optimierungsprozesse auf organisationaler Ebenen ausbleiben oder nicht hinreichend bewerkstelligt werden können. Weiterbildung oder den Austausch von Mitarbeitern mit vermeintlich anderen Kompetenzen und Erfahrungen führen selten zur Lösung von komplexen Problemen in Unternehmens- und Projektorganisationen.

Die Einführung, Gestaltung, Anpassung und Optimierung von TeAMbook Anwendungen ist eine komplexe Antwort auf komplexe Situationen. Das dahinter stehende wissenstechnologische Konzept stützt sich wie bisher auf die klassischen Wissensprozesse wie zum Beispiel Wissensentwicklung, Wissens(ver-)teilung, Wissensanwendung und Wissenskonservierung usw., jedoch mit erweitertem Horizont im Sinne einer Fokussierung auf verschiedene zusätzliche Kriterien wie zum Beispiel.

[H1 bis H4] Wissensherkunft, [H5 und H6] Wissensabgleich und in Geltung setzen, [H7] und  [H8] Wissensanwendung, [H8] bis [H10]  Wissensbeahrung, -bewertung und Zielsetzung für erneute Wissensidentifikation.

Wissensbewertung wir in komplexen Systemen zum Knackpunkt. Mit wachsender Organisations- oder Projektstruktur wächst üblicherweise auch die Intransparenz und das Interesse an organisationsinterner Wissensbewertung. Hier zeigen sich soziale Netzwerke als hilfreiche Instrumente. Sie ermöglichen  zusätzliche Bewertungsergebnisse, die nicht nur durch eine einzelne Person oder eine Führungs- oder Expertengruppe entstehen.

Neben den Kriterien

  • Relevanz und
  • Akzeptanz kommt nun noch das Kriterium der
  • Resonanz

hinzu. Führungskräfte, insbesondere von großen Unternehmens- und Projektorganisationen, sind deshalb gut beraten, wenn sie bei der Wissensbewertung auf solche Kriterien Acht geben. Dafür können im TeAMbook spezielle Applikationen implementiert werden.

 

 

 

 

 

 

Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle, wenn es darum geht, in Unternehmens- und Projektorganisationen relevante, akzeptable und resonanzfähige Zielsetzungen der Entfaltung, Anpassung und Optimierung auf der personalen Ebene zu finden und geeignete Wissensprozesse anzustoßen und auf der zwischenmenschlichen