Multiprojektmanagement

“Jüngst ging in Berlin die Deutsche Multiprojektmanagement-Konferenz (MPM) zu Ende. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der aktuellen MPM-Studie (durchgeführt von der TU Berlin und der TU Darmstadt – www.multiprojectmanagement.org).

Von hoher praktischer Relevanz sind dabei vor allem die Empfehlungen an Entscheider. Ausgehend von empirischen Auswertungen und Analysen der Daten von mehr als 250 Studienteilnehmern wurde ermittelt, was die im Projektmanagement erfolgreichen Unternehmen (“Top-Performer”) besonders gut machen, beziehungsweise was die ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren für gutes Projektmanagement auf Unternehmensebene sind. Dabei ergibt sich zusammengefasst folgendes Bild:

1. Bei den Top-Performern gibt es einen klar definierten und von den Stakeholdern im echten Leben auch akzeptierten MPM-Prozess.

2. Die zentralen Vorhabensentscheidungen (Auswahl und Freigabe neuer Projekte) werden entlang eines verbindlichen Prozesses getroffen.

3. Die Rolle des PMOs ist in der Linie sowie im Top Management gut verankert und mit ausreichendem Einfluss ausgestattet.

4. IT-Lösungen tragen nachweisbar und deutlich zum Erfolg im MPM bei. Insbesondere, wenn die Software die Aktivitäten entlang des MPM-Prozesses unterstützt und überdurchschnittlich nutzerfreundlich ist.

5. Bei den Top-Performer-Unternehmen ist das Projektmanagement auch deshalb so erfolgreich, weil die Unternehmensstrategie klarer und verbindlicher ist als bei anderen Unternehmen.

6. Zudem wird die Strategie besser ins Unternehmen beziehungsweise in die Projekte hinein kommuniziert und dann auch nachhaltig verfolgt (Monitoring der Umsetzung).

7. Dabei funktioniert sowohl die vertikale Integration, von der Unternehmensleitung bis in die einzelnen Abteilungen, als auch die horizontale Integration, d.h. die Vernetzung und Abstimmung der Abteilungen untereinander.

8. Top-Performer sind außerdem meist Innovationsführer. Und gerade bei hoher Marktturbulenz setzen sie auf die Nutzung strategischer Budgettöpfe (Strategic Budgets), das ist nachweislich besonders wirksam.

9. Diese Unternehmen stellen umgekehrt ihre Strategie insgesamt kritischer auf den Prüfstand. D.h. sie überwachen ihr Portfolio häufiger und auch grundlegender als die übrigen Befragten. Und dazu: das Top Management ist gewohnt, bei Marktverschiebungen schneller auf veränderte Bedingungen zu reagieren.

10. Bei den Top-Performern hat das obere Management ein umfangreiches Know-how über die komplexe Projektlandschaft im eigenen Unternehmen. D.h.: Projektportfoliomanagement muss auch eine Führungskompetenz des höheren Managements sein!

Mit diesen Auswertungen und den dahinterliegenden quantitativen Analysen liegt eine fundierte Grundlage vor, mit Unternehmen über die Weiterentwicklung ihres Projektmanagements zu sprechen. Das Ziel der Reise kommt also nicht mehr aus der Kristallkugel, sondern aus fundierten Ansatzpunkten. Campana & Schott unterstützt Unternehmen auf dieser Reise und definiert mit einer unternehmensspezifischen Roadmap, wie das Ziel dann auch tatsächlich erreicht wird.”

Dieser Beitrag stammt aus einem

CEO-Blog

In seinem monatlich erscheinenden Blog berichtet Prof. Dr. Eric Schott unter anderem über aktuelle Entwicklungen am Markt, Erfahrungen aus dem Kundenumfeld sowie über Chancen & Risiken neuer Technologien und Trends.
Multiprojektmanagement ist deshalb ein klassisches Anwendungsfeld für das TeAMbook by INKOBA ® ,  weil gerade hier die schnelle Umsetzung von strategischen Entscheidungen eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hat.

5 verbreitete Mythen zu Social Collaboration

“Neulich waren wir in einem Social-Collaboration-Workshop mit allen IT-Managern eines Weltmarktführers aus dem Automotive-Bereich. Einer der senioren IT-Leiter überraschte mich mit der Aussage: “Social Collaboration machen wir schon seit 10 Jahren”. War das Unternehmen wirklich so weit? Nein, es setzte Social Collaboration nur mit einer neuen Form der Dokumentenablage gleich. Um wirklich eine Veränderung – und damit eine Verbesserung – zu erreichen, möchte ich mit 5 populären Mythen zu Social Collaboration aufräumen:
1. Social Collaboration ist nur die Ablösung der Netzlaufwerke. Nein, Social Collaboration ist wesentlich mehr als die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten. Neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit, Ad-hoc Video Conferencing und Enterprise Social Networks, suchbasierte Bereitstellung von relevanten Inhalten und das persönliche Vernetzen über Expertenprofile sind nur einige der Elemente, die weit über die “Alternative zum Netzlaufwerk” hinausgehen. Die Praxis zeigt: Richtig implementiert und eingeführt profitieren unsere Kunden von einem neuen Level der Zusammenarbeit.

2. Social Collaboration ist nur eine Frage der Technik. Nein, auch wenn die Technologien eine wichtige Rolle spielen (s.o.) und wenn eine Toolauswahl (“Welche Social Collaboration-Plattform sollen wir kaufen?”) oft die wesentlich greifbarere Entscheidung ist: zusätzliche Produktivität entsteht erst durch neue Formen der Zusammenarbeit, durch gelebte und intensivierte Vernetzung von Mitarbeitern und deren Wissen. Kurz gesagt, durch eine umfassende Transformation des Unternehmens.

3. Social Collaboration geht von alleine. Nein, Transformation ist ein großer Kraftakt und ein andauernder Change-Prozess. Change Management hin zu einer kollaborativen Organisation ist eine dauernde Aufgabe des Managements.

4. Social Collaboration ist umsonst. Nein, der organisatorische Wandel ist aufwendig und teuer. Neben den Investitionen in neue Technologien erfordert er einen großen Zeit- und Energieaufwand der Beteiligten, allen voran des Managements. Auch die regelmäßige Kursanpassung bzw. das Korrigieren von Fehlentwicklungen sind nicht umsonst, aber notwendig. Unsere Erfahrung zeigt: Das Ergebnis wiegt die vorherigen Aufwände bei weitem auf.

5. Social Collaboration brauchen wir nicht. Nein, Social Collaboration ist letztlich alternativlos. Um konkurrenzfähig zu bleiben, kann es sich auf längere Sicht kein Unternehmen leisten, auf Investitionen in die Veränderung der Zusammenarbeit zu verzichten – sei es im eigenen Unternehmen oder sei es hinsichtlich der veränderten Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Massive Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung bei gleichzeitig höherem Bedarf an Experten (“Fachkräftemangel”) werden den Druck zur Veränderung noch erhöhen.

Zum Schluss die positive Nachricht: Sind diese 5 Mythen aus dem Weg geräumt, steht einer erfolgreichen Veränderung fast nichts mehr entgegen. Das hat übrigens auch besagtes Automotive-Unternehmen erkannt. Nach dem Workshop mit uns haben die Führungskräfte die folgenden Ziele verabschiedet:

  • Zusammenarbeit mit und zwischen den Fachbereichen verbessern.
  • Durch Technologienutzung und Standardisierung Aufwände reduzieren.
  • Durch intensiveren Wissensaustausch bedarfsgerechtere Ergebnisse erzielen.

Eine attraktive Vision für Social Collaboration!”

Dieser Beitrag stammt aus einem

CEO-Blog

In seinem monatlich erscheinenden Blog berichtet Prof. Dr. Eric Schott unter anderem über aktuelle Entwicklungen am Markt, Erfahrungen aus dem Kundenumfeld sowie über Chancen & Risiken neuer Technologien und Trends.

Kontakt

Damit wir mit Ihnen zusammen die beste Lösung für Sie finden können, nehmen Sie doch einfach unverbindlich mit uns Kontakt auf.

Wir sind für Sie per E-Mail unter

          anfrage@computercockpit.de (Kundenservice)

          reinhard@reinhard-boltin.de

oder telefonisch zu den folgenden Bürozeiten erreichbar:

Montag bis Freitag 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Tel.: +(49) 03601 856907

Sie können auch gern eine Nachricht auf der Mailbox  hinterlassen. Wir rufen Sie sobald wie möglich zurück.

Gerne nehmen wir uns für Sie Zeit und vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin.

11_Bildungsmesse-MHL-3

PD Reinhard Boltin