Intrapersonelle Wissensprozesse

Die nachfolgenden Wissensprozesse wurden in Anlehnung an eine neue Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl, Universität Osnabrück abgeleitet. Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle.

Wissensprozesse unter Beteiligung des Absichtsgedächtnisses (Intensionsgedächtnis IG) sind zum Beispiel:

  • Bewertung von Wissen zur Lage oder zu einer Vision und Identifikation von neuen Zielen
  • Identifikation von  Wissenslücken, -barrieren, -ballast und Wissensverlust hinsichtlich der beabsichtigten Entfaltung, Anpassung oder Optimierung
  • Wissensentwicklung für die Positionierung von Zielen, die Formulierung einer Absicht sowie die Planung für eine mögliche Umsetzung – Beibehaltung schwieriger Absichten

Wissensprozesse unter Beteiligung des Prozess- und Vorgangsgedächtnisses (System der intuitiven Verhaltenssteuerung IVS) sind zum Beispiel:

  • Training von Prozess- bzw. Vorgangsschritten im Sinne von Wissenserwerb und Wissenskonservierung durch Konditionierung von Handlungs- und Entscheidungsabläufen
  • Wissensanwendung im Sinne unbewusster Aktionen der intuitiven Verhaltenssteuerung
  • Wissensbewahrung durch vielfache Wiederholung kleiner Handlungs- und Entscheidungsinhalte

Wissensprozesse unter Beteiligung des Expansionsgedächtnisses (Die Weiten des intelligenten, “fühlenden” Unbewusstseins EG) sind zum Beispiel:

  • Selbsterkenntnis im Sinne der Bewertung und Identifikation von Wissens
  • Wissensentwicklung durch Abgleich, Entfaltung, Anpassung oder Optimierung von Inhalten mit bereits vorhandenem eigenen Wissensgut
  • Wissensbewahrung durch “emotionale Aufladung” von inhaltlichen Erweiterungen

Wissensprozesse unter Beteiligung des Monitor- / Kontrollgedächtnisses (Objekterkennungssystem OES) sind zum Beispiel:

  • Stabile Erkenntnis (Wissensidentifikation) durch Dekontextuierung
  • Effiziente Wissens(ver-)teilung durch klar abgegrenztes Wissen in Form von wenigen Informationen, Daten, Fakten
  • Übersichtliche Wissensbewahrung durch die Bereitstellung eines Wortschatzes für die elektronische Konservierung von Wissen zum Beispiel in einem Wiki oder einem Katalog-/Tabellenwerk.

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