Zur Stabilität der Persönlichkeit

Ein Fazit aus der neuen Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl und eigenen Beobachtungen zur Frage:
Was macht ein stabiler Mensch im Sinne einer starken und liebenswürdigen, "gestandenen" Persönlichkeit eigentlich aus?

Er kann … 

in großen Zusammenhängen denken und verständlich Absichten ausdrücken, ohne dabei größenwahnsinnig zu sein, utopische Allmachtsfantasie zu entwickeln oder die “Bodenhaftung” zu verlieren.

Er kann …

reflektiert und selbstbestimmend mit Gefühlen und Informationen umgehen, ohne dabei das Wichtige aus den Augen zu verlieren.

Er kann …

entspannt und mit Freude lernen und viele unterschiedliche Tätigkeiten ausüben sowie Aufgaben erledigen,  ohne dafür ständig von seinem Umfeld gelobt, geehrt, gefeiert werden zu wollen.

Er kann …

auf der Grundlage von Einfühlung, Respekt und Nächstenliebe mit anderen als den eigenen Werten, Traditionen, Gesetzen, Vorschriften, Regeln umgehen, ohne dabei zwanghaft überall und alles kontrollieren oder verändern zu müssen.

Kurz
Ein Mensch erscheint möglicherweise deshalb stabil, gestanden und liebenswert, weil er tolerant ist, selbstverständlich anpacken kann, wenn es nötig ist, die Übersicht behält und darauf bedacht ist, seine Talente klug und sinnstiftend immer weiter zu entwickeln, anzuwenden und sich als Teil eines Teams mit gemeinsamen Zielen einzubringen.

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