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Systemisch gut heißt praktisch gut

Egofallen

 

Wer sich ernsthaft mit Wissenstechnologie beschäftigt, dem werden über die Betrachtung der eigenen und von anderen wahrnehmbaren Entwicklungslinien viele Fragen, zum Beispiel in den Kategorien “Denken”, “Werte”, “Wissen”, “Schriftgut” und “Elektronische Medien”, einfallen, die beantwortet werden wollen.

Am Anfang sieht alles sehr kompliziert und unpraktisch aus. Was bringt es mir und wer bezahlt mir die Zeit?

Diese, auf das ICH beschränkte Sichtweise ist es, die uns Wissenstechnologie oft als zu kompliziert erscheinen lässt. Unser Bildungswesen hat uns gelehrt, wie man etwas was man nicht gleich mag oder wozu man keinen inneren Bezug hat ganz leicht abwählen kann.  Nach der Schul -, Lehr- und Studienzeit kann das Abwählten von Wissenstechnologie unangenehme Folgen haben.

Aus der ICH-Perspektive allein betrachtet, lassen sich auf viele Fragen einfach zu wenige verständliche Antworten finden. Systemisch betrachtet bewegt man sich in einem Quadranten (oben links), der stark Subjektives und Individuelles berücksichtigt.

Stellt man die gleiche Frage in der ES-, WIR- oder SIE-Perspektive, das bedeutet unter Berücksichtigung von anderen Quadranten, die auch objektivierte Einzelereignisse (ES, oben rechts), das innere Gemeinschaftsgefühl (WIR, unten links) oder die objektiv greifbaren Systeme (SIE, unten rechts) berücksichtigen, dann wird es spannend. Im Bewusstsein tritt ein Wandel auf, eine höhere Entwicklungsstufe wird uns zugänglich, neue Sichtweisen zum Beispiel über Herkunft, Abgleich, Verwendung und Wirksamkeit von Information und Wissen eröffnen weitere Optionen im Denken und Handeln.

Wissenstechnologie wird in diesem Moment praktisch. Ist die verwendete Wissenstechnologie gut, so nützt sie auch im praktischen Prozess des Lernens und der Arbeit.

Eine neue Wissenstechnologie mit TEAMFOKUS

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Nicht wenige Einflussgrößen spielen eine Rolle, wenn es um Teamarbeit in vernetzten Arbeitsstrukturen lokaler und globaler Marktakteure geht. Vernachlässigt ein Management das Wissen über diese Einflussgrößen, dann geht es ein vermeidbares Risiko ein. Die Anwendung von Wissenstechnologie, in welcher Form auch immer, ist diesbezüglich unverzichtbar.

Das Wissen über Kompetenzen, Präferenzen und erreichten Stufen der Persönlichkeitsentwicklung – also das Wissen über das Teammitglied – , die zu leistenden Arbeitsfunktionen mit den internen Zielen, die Art und Weise, wie und was intern kommuniziert oder elektronisch ausgetauscht wird, die vereinbarten Regeln bzw. das akzeptierte Wertesystem – also die innere Struktur – und schließlich das Wissen über das Gesamtsystem, in dem ein Team eingebettet ist – also der Kontext – wird über Methoden und Modelle der INKOBA® Wissenstechnologie in ein funktionierendes IT-gestütztes Hilfsmittel für rollenbezogenes Informations- und Entscheidungsmanagement, dem INKOBA® TEAMbook, umgewandelt und bereitgestellt.

Der selbstverständliche Gebrauch dieses Hilfsmittels in Verbindung mit einem parallel laufenden kontinuierlichen Verbesserungsprozess macht aus Leistungs- Spitzenteams.

Wenn Kunden von Wissenstechnologie profitieren

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(Bild Quelle: Gütersloher Verlagshaus ISBN 978-3-579-06546-5)

Heute sind Kunden gut informiert wenn sie eine konkrete Kaufabsicht haben. Das Internet und andere Medien werden zum Vergleich von Produkten, Dienstleistungen und Preisen herangezogen.

Einmal angenommen, die passenden Informationen werden von der entsprechenden Zielgruppe gefunden – warum könnte der einzelne Kunde noch zögern?  Ganz einfach, weil er noch offene Fragen hat, die unmittelbar nichts mit dem Produkt oder der Dienstleistung zu tun haben, aber für ihn ganz persönlich wichtig sind.

Spitzenteams erfolgreicher Unternehmen verfügen über die entsprechenden Antworten, können sie aber aus verschiedenen Gründen nicht zum richtigen Zeitpunkt liefern.

Abhilfe schafft hier die Anwendung der INKOBA® Wissenstechnologie. Ihr systemisches Herangehen sowie ihre Modelle und Methoden führen in Verbindung mit dem selbstverständlichen Gebrauch der unternehmenseigenen IT-Plattform für rollenbestimmtes Informations- und Entscheidungsmanagement –  dem INKOBA® TEAMbook  – zu Mehrwert für den Kunden. Er profitiert davon und trifft jetzt mit Freude und guten Gründen seine Kaufentscheidung.

Über diesen Weg profitiert das Unternehmen von INKOBA® der neuen Wissenstechnologie.

Anwendungsfelder der Wissenstechnologie

Menschngruppe

Wissenstechnologie findet seine praktische Anwendung hauptsächlich bei der Entwicklung, Einführung und Nutzung von Entscheidungsunterstützungssystemen. [1] Sie werden grob nach Daten-, Modell- oder Präsentationsfokus unterschieden und sind Mitte der 1960er Jahre entstanden. Einige dieser Systeme zeigt folgende Aufstellung:

GL (General Ledger) Mitte 1950er Datenfokus

MIS (Management Information Systems) Ende 1960er Datenfokus

DSS (Decision Support Systems) Anfang 1970er Modellfokus

EIS (Executive Information Systems) Ende 1980er Präsentationsfokus

Data-Warehouse Anfang 1990er Datenfokus

OLAP (Online Analytical Processing) Anfang 1990er Modellfokus

Business Intelligence Anfang 1990er Präsentationsfokus

Business Performance Management Ende 1990er Modellfokus
Mit der Globalisierung und den wachsenden Informationsangeboten rückt in den 2010er Jahren der Teamfokus mehr in den Vordergrund. Anwendungen aus dem Bereich social software werden zunehmend genutzt. In vielen Unternehmen werden Team Management Systeme zur Verbesserung der Performance eingeführt. Mit der Entwicklung des INKOBA® TEAMbooks wurde ein rollenbestimmter Lösungsansatz umgesetzt, der neben dem Daten-, Modell- und Präsentationsfokus in besonderer Art und Weise den Teamfokus berücksichtigt.

Grundkonfiguration eines TEAMbooks

Implementierung

Die INKOBA® TEAMbook Plattformlösung für rollenbestimmtes Informations- und Entscheidungsmanagement zeichnet sich durch seinen besonderen wissenstechnologischen Ansatz aus. Dabei spielen die Basiskomponenten des INKOBA® TEAMbooks eine besondere Rolle.

Durch das kundenspezifische Vorkonfigurieren dieser Komponenten entsteht ein unverwechselbares Kunden-TEAMbook.

Folgendes ist kundenspezifisch vor der Ingebrauchnahme zu konfigurieren:

  1. Die Organisation mit ihrer Organisationsstruktur
  2. Der vorläufige Nutzerkreis des TEAMbooks
  3. Eine Zuordnung von Nutzern zu den Teams der Organisation
  4. Eine Zuordnung von Rollen in den Teams der Organisation
  5. Eine Zuordnung von Informationsquellen für Inboundwissen
  6. Eine Zuordnung von Content/Dokumenten für Outboundwissen
  7. Der virtuelle Themenraum für die Organisation
  8. Die administrativen Konfigurationsempfehlungen

Nach Installation und Konfiguration der Basiskomponenten können Nutzer ihr persönliches Profil im Kunden-TEAMbook einrichten. Dabei übernehmen sie administrative Empfehlungen und ergänzen ihre Menüpunkte entsprechend ihrer (Rollen-) Verantwortung bedarfsgerecht.