Menschbetrachtung (1)

Absicht

Diesen Beitrag  und folgende schreibe ich mit der Absicht, die Aufmerksamkeit des interessierten Lesers auf die Frage zu lenken, wie er selbst sein Gegenüber sieht. Beleuchtet werden dabei zwei übliche Sichtweisen, die selbstverständlich in der realen Welt, in der reinen Form   n i c h t    oder nur sehr    s e l t e n    vorkommen.

  • Sichtweise A: Ein Gegenüber wird als Subjekt/Persönlichkeit,
  • Sichtweise B: Ein Gegenüber wird als Objekt/Stelleninhaber gesehen.

Kurz: Es geht darum, für eine Unternehmens- oder Projektorganisation rechtzeitig Risiken und Chancen aus der Bindung zu einer konkreten Personen (Mitarbeiter, Lieferant, Kunde, Dienstleister usw.) zu erkennen.

Vorbemerkungen und Hintergrund

Abgeleitet von den vier Erkenntnissystemen aus der Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl könnte man annehmen, dass jeder von uns mehr oder weniger über vier grundlegende persönliche (subjektive) Neigungen/Potenziale verfügt. Diese sind dann

  1. Absichtsbildung – Potenzial für Orientierung und Planung
  2. Wissensbildung – Potenzial für Bildung und Kultur
  3. Detailerkennung – Potenzial für Wahrnehmung und Achtsamkeit
  4. Mehrwertbildung – Potenzial für Gestaltung und Leistung

Absichtsbildung entsteht auf Grund von auftauchenden Gefühlen, Bildern oder Gedanken ebenso wie auf Grund von Traditionen, Wissen, Haltungen, Überzeugungen .

Wissensbildung (integriert sei auch der Begriff “Herzensbildung”) meint hier die Entstehung von impliziten, an die Persönlichkeit/Person geknüpftes Wissensgut in einfacher und sehr komplexer Form, das als solches auch zurückliegende Gefühle, Bilder und Gedanken umfasst und damit die Basis für die meisten unserer Handlungs- und Entscheidungsfälle darstellt.

Detailerkennung meint hier die achtsame Wahrnehmung von Objekten und Veränderungen mit einer speziellen abgegrenzten Sichtweise, die für den Moment keinen komplizierten oder gar komplexen Betrachtungen mit Bezug zu anderen Dingen erlaubt.

Mehrwertbildung meint hier die Generierung oder Lieferung von persönlichen Ergebnissen eines Menschen, die auf Grund seines Lernens, Denkens, Entscheidens und Handelns einen Mehrwert gegenüber einer vorherigen Einschätzung darstellen.

Anmerkung

Mit dieser Gliederung der subjektiven Neigungen/Potenziale rückt der Begriff “Wissenstechnologie” und seine Bedeutung mehr in den Vordergrund. Er macht deutlich, dass eine Lehre/Methode  zum Umgang mit Information und Wissen einen hohen Anteil an der Entfaltung, Anpassung und Optimierung  der gegebenen Neigungen/Potenziale hat.  Wird der offene und kritische Umgang mit Information und Wissen vernachlässigt,  so meine persönlichen Beobachtungen, kann es beispielsweise vorkommen, dass

  • Blockaden für die (Potenzial-)Entfaltung auftreten,
  • Einsichten für die (Lebens-)Anpassung ausbleiben
  • Wissen/Haltung  für (Fall-)Optimierungen nicht erschlossen/gebildet wird.
Schlussfolgerungen
  1. Ein offener und kritischer Umgang mit Information und Wissen ist wichtig, wenn es darum geht, rechtzeitig Risiken und Chancen aus geschäftlichen Bindungen zu erkennen.
  2. Differenziertes Wissen über die persönlichen Neigungen und Potenziale der in geschäftlichen Bindungen agierenden Menschen  bzw. Teams kann Risiken vermeiden und Chancen für die Umsetzung strategischer Richtlinien besser erkennen lassen.

In den nächsten Beiträgen sollen – immer unter dem Aspekt von Teambildung (Team Bildung) und im Sinne von Unterstützung und Begleitung – aus der Gegenüberstellung dieser Sichtweisen Anregungen zur Reflexion zu diesem Thema gegeben werden.

Kommentare und Erfahrungsbeispiele sind willkommen und werden hier gern veröffentlicht!

Zur Stabilität der Persönlichkeit

Ein Fazit aus der neuen Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl und eigenen Beobachtungen zur Frage:
Was macht ein stabiler Mensch im Sinne einer starken und liebenswürdigen, "gestandenen" Persönlichkeit eigentlich aus?

Er kann … 

in großen Zusammenhängen denken und verständlich Absichten ausdrücken, ohne dabei größenwahnsinnig zu sein, utopische Allmachtsfantasie zu entwickeln oder die “Bodenhaftung” zu verlieren.

Er kann …

reflektiert und selbstbestimmend mit Gefühlen und Informationen umgehen, ohne dabei das Wichtige aus den Augen zu verlieren.

Er kann …

entspannt und mit Freude lernen und viele unterschiedliche Tätigkeiten ausüben sowie Aufgaben erledigen,  ohne dafür ständig von seinem Umfeld gelobt, geehrt, gefeiert werden zu wollen.

Er kann …

auf der Grundlage von Einfühlung, Respekt und Nächstenliebe mit anderen als den eigenen Werten, Traditionen, Gesetzen, Vorschriften, Regeln umgehen, ohne dabei zwanghaft überall und alles kontrollieren oder verändern zu müssen.

Kurz
Ein Mensch erscheint möglicherweise deshalb stabil, gestanden und liebenswert, weil er tolerant ist, selbstverständlich anpacken kann, wenn es nötig ist, die Übersicht behält und darauf bedacht ist, seine Talente klug und sinnstiftend immer weiter zu entwickeln, anzuwenden und sich als Teil eines Teams mit gemeinsamen Zielen einzubringen.

Teambildung – Animation

Animation <- Klick Hier zum Download

Wer Lust zum geordneten Denken hat, kann sich gern meine Animation (PowerPoint-Anwendung) herunterladen und ansehen.

Hier sind Teambildung, Team, Bildung, Entfaltung, Anpassung und Optimierung die bestimmenden Schalgworte.

Sie lassen sich einfach, in Anlehnung an Erkenntnisse von Charles Margerison und Dick McCann,  mit den grundlegenden Teamfunktionen  in einen Zusammenhang bringen, was zu erstaunlichen Erkenntnissen und vielleicht auch zu Lösungen führen kann, auf die schon lange gewartet wurde.

Mit Teamfunktionen sind folgende Tätigkeiten oder Aufgaben eines Teams gemeint:

  • Beraten / Informieren
  • Innovieren
  • Promoten
  • Entwickeln
  • Organisieren
  • Umsetzen
  • Überwachen
  • Stabilisieren

Ich würde mich über Kommentare freuen und – wenn es die Zeit erlaubt – auch gern auf Fragen und Meinungen in deutscher Sprache eingehen.

 

Reinhard Boltin

Wann wir an welche Auflösungen denken

Als Webentwickler überlegt man sich in der heutigen Zeit welcher Inhalt auf welchem Endgeräten schön aussehen und funktionieren soll.

Als Cockpitentwickler einer kundenspezifischen TeAMbook Lösungen, in der es grundsätzlich um Themen wie Teambildung, Team Bildung, Entfaltung, Anpassung und Optimierung geht, ist man sich zum einen dessen bewusst, dass der einzelne Nutzer oder die Nutzergruppe zu einem Team  innerhalb einer Unternehmens- oder Projektorganisation gehören und zum anderen darüber, dass der Zweck jeder TeAMbook Anwendung unmittelbar von der Ausprägung einzelner Teamfunktionen abhängig ist.

Zur Erinnerung,  
die wichtigsten Teamfunktionen sind:

Beraten/Informieren | Innovieren | Promoten | Entwickeln | Organisieren | Umsetzen | Überwachen | Stabilisieren/Moderieren

Ob nun der Bildschirm eine Auflösung von 1920  oder 1280 Pixel in der Breite hat oder es sich um den Bildschirm eines mobilen Endgerätes handelt, hängt selbstverständlich vom entsprechenden Equipment des Teams ab, welches im Prozess der Arbeit und des Lernens eingesetzt wird.

Mit dem Wissen über die notwendigen Aufgaben zur Erfüllung einer Teamfunktion und dem Wissen darüber, welcher Informationsaustausch für die Erfüllung anderer Aufgaben bzw. Teamfunktionen erforderlich ist – wenn das Team als Ganzes erfolgreich sein soll – überlegt sich der Cockpitentwickler folgendes:

(1)   Wie funktionieren die bewussten und unbewussten (intuitiven) Wahrnehmungen und Handlungen beim zukünftigen TeAMbook Nutzer?

(2)    Welche neurobiologischen Gedächtnis- bzw. Erkenntnisbereiche sind dabei besonders aktiv und benötigen in welcher Arbeits- oder Lernsituation welche Unterstützung?

(3)   Welches Gerät oder welche Geräte kommen als Arbeitsmittel zur Anwendung und wieviel Pixel stehen jeweils in der Breite und Höhe zur Verfügung?

(4)   Wie können einzelne Designs so zusammengeschaltet werden, dass zum einen die Anzahl von Klicks minimiert und die Übersichtlichkeit im verfügbaren Pixelraum nicht verloren geht?

Weil eine TeAMbook Lösung eine Antwort auf den Umgang mit Information und Wissen in komplexen Situationen ist, kann es sein, dass für deren Cockpits mehrere sehr unterschiedliche Designs gestaltet werden müssen.

Am Beispiel eines Cafè Hauses, wo eine freundliche Bedienung mit ihrem Tablet-PC eine Bestellung aufnimmnt, ein umfangreiches Hochzeitstortenangebot präsentiert, in wenigen Sekunden eine individuelle Kalkulation bewerkstelligt, die Tortenbestellung an den Konditor weiterleitet, den Verzehr abkassiert und nebenbei small talk betreibt, werden diese Unterschiede offensichtlich.

Designs und Auflösung spielen für die reibungslose TeAMbook Anwendung eine entscheidende Rolle und liegen in der Verantwortung eines professionellen Projektmanagements.

Interorganisationale Wissensprozesse

Die nachfolgenden Überlegungen wurden in Anlehnung an  Veröffentlichungn von Peter Kruse, ein deutscher Psychologe, Unternehmensberater, Netzwerkforscher und Lehrender in Organisationspsychologie an der Universität  Bremen, abgeleitet.

Auf Grund einer Vielzahl von Studien und veröffentlichten Vorträgen – zum Beispiel über “Arbeit & Führung im Wandel” – wird deutlich, dass sich insbesondere auch wegen veränderter Vernetzungsverhältnisse, in denen Unternehmens- und Projektorganisationen agieren, Komplexität steigt und Menschen sowie Teams mit den herkömmlichen Strategien zur Bewältigung von Komplexität an Grenzen kommen bzw. sich negative Folgen einstellen.

Ein Risiko entsteht zum Beispiel dadurch, dass es immer mehr Situationen gibt, in denen Wissensidentifikation nicht im verfügbaren Zeitrahmen möglich ist.  Übliche Konzepte zur Bewältigung von Komplexität scheitern:

  1. schlichtes Ausprobieren
  2. das Komplexe ausblenden
  3. in gewohnten Mustern weiter machen
  4. das rationale Durchdringen, das Verstehen
  5. das Konzentrieren auf einzelne Faktoren (Vereinfachen)
  6. die emotionale Bewertung, das intuitive Agieren
  7. intuitiv Komplexität über Musterbildung reduzieren
  8. Benutzung der einmal in Krisenzeiten geprägten Intuition

Jedes dieser Konzepte trägt in sich Risiken, die grob formuliert darin bestehen, dass Anpassungs- und Optimierungsprozesse auf organisationaler Ebenen ausbleiben oder nicht hinreichend bewerkstelligt werden können. Weiterbildung oder den Austausch von Mitarbeitern mit vermeintlich anderen Kompetenzen und Erfahrungen führen selten zur Lösung von komplexen Problemen in Unternehmens- und Projektorganisationen.

Die Einführung, Gestaltung, Anpassung und Optimierung von TeAMbook Anwendungen ist eine komplexe Antwort auf komplexe Situationen. Das dahinter stehende wissenstechnologische Konzept stützt sich wie bisher auf die klassischen Wissensprozesse wie zum Beispiel Wissensentwicklung, Wissens(ver-)teilung, Wissensanwendung und Wissenskonservierung usw., jedoch mit erweitertem Horizont im Sinne einer Fokussierung auf verschiedene zusätzliche Kriterien wie zum Beispiel.

[H1 bis H4] Wissensherkunft, [H5 und H6] Wissensabgleich und in Geltung setzen, [H7] und  [H8] Wissensanwendung, [H8] bis [H10]  Wissensbeahrung, -bewertung und Zielsetzung für erneute Wissensidentifikation.

Wissensbewertung wir in komplexen Systemen zum Knackpunkt. Mit wachsender Organisations- oder Projektstruktur wächst üblicherweise auch die Intransparenz und das Interesse an organisationsinterner Wissensbewertung. Hier zeigen sich soziale Netzwerke als hilfreiche Instrumente. Sie ermöglichen  zusätzliche Bewertungsergebnisse, die nicht nur durch eine einzelne Person oder eine Führungs- oder Expertengruppe entstehen.

Neben den Kriterien

  • Relevanz und
  • Akzeptanz kommt nun noch das Kriterium der
  • Resonanz

hinzu. Führungskräfte, insbesondere von großen Unternehmens- und Projektorganisationen, sind deshalb gut beraten, wenn sie bei der Wissensbewertung auf solche Kriterien Acht geben. Dafür können im TeAMbook spezielle Applikationen implementiert werden.

 

 

 

 

 

 

Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle, wenn es darum geht, in Unternehmens- und Projektorganisationen relevante, akzeptable und resonanzfähige Zielsetzungen der Entfaltung, Anpassung und Optimierung auf der personalen Ebene zu finden und geeignete Wissensprozesse anzustoßen und auf der zwischenmenschlichen

Intraorganisationale Wissensprozesse

Die nachfolgenden Wissensprozesse wurden in Anlehnung an das TMS – Team Management System, auf der wissenschaftlichen Grundlage der Forscher Margerison und McCann, TMS Development Inernational, Yorke/UK  – zum Beispiel beschrieben  von Marc Tscheuschner und Hartmut Wagner – abgeleitet. Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle wenn es darum geht, Wissensprozesse speziell nach Teamfunktionen zu identifizieren, anzustoßen und zu begleiten.

  • Beraten,
  • Innovieren,
  • Promoten,
  • Entwickeln,
  • Organisieren,
  • Umsetzen,
  • Überwachen und
  • Stabilisieren

sind Teamfunktionen, die bei intraorganisationaler Betrachtung ein Ganzes ergeben. Ihre Teile können sich entsprechend einer gestellten Strategie oder übergeordneten Leitlinien entfalten, anpassen und optimieren .

Je nach dem Zweck, wofür ein Team einer Unternehmens- oder Projektorganisation gegründet wurde,  lassen sich die hinreichenden und notwendigen Wissensprozesse benennen und im Kontext von Entfaltung, Anpassung und Optimierung analysieren.

Daraus ergeben sich grundlegende Anforderungen an die Ausstattung von TeAMbook Anwendungen wie zum Beispiel

  • Projekträume (Portale, Boards)
  • Konferenz- und Schulungssystem
  • RealTimeBoards
  • Ticketsysteme
  • Wiki
  • Teamportal
  • Dokumentenpool
  • Netzwerkverbindungen

Interpersonale Wissensprozesse

Die nachfolgenden Überlegungen wurden in Anlehnung an  Veröffentlichungn von Gerald Hüther Universitäten Heidelberg, Mannheim, Göttingen abgeleitet. Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle, wenn es darum geht, in Unternehmens- und Projektorganisationen relevante, akzeptable und resonanzfähige Zielsetzungen der Entfaltung, Anpassung und Optimierung auf der personalen Ebene zu finden und geeignete Wissensprozesse anzustoßen und auf der zwischenmenschlichen Ebene (interpersonal) zu begleiten.

Alle bekannten Wissensprozesse wie zum Beispiel die Wissensidentifikation, der Wissenserwerb, die Wissensentwicklung usw. können  im Rahmen vertrauensvoller Kommunikation (hier im Sinne von gewaltfreie Kommunikation GFK in Anlehnung an Marshall B. Rosenberg) und Wertschätzung des Gegenüber durch

  • Einladung,
  • Ermunterung und
  • Inspiration

von außen angestoßen und begleitet werden. Diese Aufgabe kann grundsätzlich von jedem Mitarbeiter einer Organisation erfüllt werden. Es sei aber angemerkt, dass dies eher eine Führungsaufgabe ist, weil Führungskräfte die Zielsetzungen und Optionen der jeweiligen Organisation besser kennen.

Egal, ob es sich auf der personalen Ebene um Themen der Entfaltung, Anpassung oder Optimierung handelt, in jedem Fall können

  1. eine Einladung darüber zu sprechen,
  2. eine Ermunterung etwas zu überlegen, zu machen oder auszuprobieren und
  3. die begleitende Unterstützung im Sinne der Inspiration zu Visionen, Ideen, Konzepten und Absichten

dazu beitragen, dass auf der personalen Ebene Wissenslücken, Wissensverlust, Wissensballast und Wissensbarrieren erkannt und dementsprechende Wissensprozesse angestoßen und begleitet werden.

Bei der Gestaltung von TeAMbook Anwendungen bietet sich hierzu die Implementation verschiedener TeAMbook Funktionen an. So zum Beispiel:

  • RealTimeBoard
  • Konferenzsystem
  • Ticketsystem
  • Notfallboard
  • Chatraum

 

Intrapersonelle Wissensprozesse

Die nachfolgenden Wissensprozesse wurden in Anlehnung an eine neue Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl, Universität Osnabrück abgeleitet. Sie spielen insbesondere bei der Gestaltung und Anwendung von TeAMbooks eine große Rolle.

Wissensprozesse unter Beteiligung des Absichtsgedächtnisses (Intensionsgedächtnis IG) sind zum Beispiel:

  • Bewertung von Wissen zur Lage oder zu einer Vision und Identifikation von neuen Zielen
  • Identifikation von  Wissenslücken, -barrieren, -ballast und Wissensverlust hinsichtlich der beabsichtigten Entfaltung, Anpassung oder Optimierung
  • Wissensentwicklung für die Positionierung von Zielen, die Formulierung einer Absicht sowie die Planung für eine mögliche Umsetzung – Beibehaltung schwieriger Absichten

Wissensprozesse unter Beteiligung des Prozess- und Vorgangsgedächtnisses (System der intuitiven Verhaltenssteuerung IVS) sind zum Beispiel:

  • Training von Prozess- bzw. Vorgangsschritten im Sinne von Wissenserwerb und Wissenskonservierung durch Konditionierung von Handlungs- und Entscheidungsabläufen
  • Wissensanwendung im Sinne unbewusster Aktionen der intuitiven Verhaltenssteuerung
  • Wissensbewahrung durch vielfache Wiederholung kleiner Handlungs- und Entscheidungsinhalte

Wissensprozesse unter Beteiligung des Expansionsgedächtnisses (Die Weiten des intelligenten, “fühlenden” Unbewusstseins EG) sind zum Beispiel:

  • Selbsterkenntnis im Sinne der Bewertung und Identifikation von Wissens
  • Wissensentwicklung durch Abgleich, Entfaltung, Anpassung oder Optimierung von Inhalten mit bereits vorhandenem eigenen Wissensgut
  • Wissensbewahrung durch “emotionale Aufladung” von inhaltlichen Erweiterungen

Wissensprozesse unter Beteiligung des Monitor- / Kontrollgedächtnisses (Objekterkennungssystem OES) sind zum Beispiel:

  • Stabile Erkenntnis (Wissensidentifikation) durch Dekontextuierung
  • Effiziente Wissens(ver-)teilung durch klar abgegrenztes Wissen in Form von wenigen Informationen, Daten, Fakten
  • Übersichtliche Wissensbewahrung durch die Bereitstellung eines Wortschatzes für die elektronische Konservierung von Wissen zum Beispiel in einem Wiki oder einem Katalog-/Tabellenwerk.

TeAMbook – Plattform für wirksames Wissensmanagement

Definition

Das TeAMbook by INKOBA® ist eine intra- und interorganisationale Wissensmanagement Plattform für Unternehmens- und Projektorganisationen mit spezieller IT-Struktur, die geeignet ist, Wissensprozesse sowohl auf der personalen als auch auf der organisationalen Ebene wirksam zu unterstützen. So zum Beispiel Wissensprozesse zur Identifikation von Wissenlücken, Wissensbarrieren, Wissensballast oder zu strategischen Anforderungen bezüglich relevanter Wissensziele -beispielsweise für Maßnahmen des Erwerbs, der Entwicklung, der Nutzung und Konservierung von Wissensgut.

Strukturen

Für diese Prozessen bietet ein TeAMbook o.g. Bauart drei grundlegende Strukturen für Monitoring und Interaktion im Bezug auf Tätigkeiten und Aufgaben des Wissensmanagement an.

  1. funktionsspezifische Gedächtnisbereiche
  2. organisationsspezifische Arbeitsbereiche
  3. rollenspezifische Handlungs- und Entscheidungsbereiche
  4. teamspezifische Funktionsbereiche

Einige dieser Gedächtnisbereiche sind zum Beispiel

  • Operativ- und Lagegedächtnis
  • Integrations- und Kreativgedächtnis
  • Strategie- und Absichtsgedächtnis
  • Erfahrungs- und Expansionsgedächtnis
  • Monitor- und Aufklärungsgedächtnis
  • Vorgangs- und Prozessgedächtnis

Einige der Arbeitsbereiche sind zum Beispiel

  • Führungsaufgaben
  • Fach- und Sachaufgaben
  • Lehr- und Lernaufgaben
  • Sonstige Arbeitsaufgaben

Einige rollenspezifische Handlungs- und Entscheidungsbereiche sind zum Beipsiel

  • Zentrale Arbeitstafel (Board)
  • Informationstafel (Info Board)
  • Board für Onlinezusammenarbeit
  • Board für Teamportale
  • Notfallboard

Einige teamspezifische Funktionsbereiche sind zum Beispiel

  • Informieren
  • Innovieren
  • Promoten
  • Entwickeln
  • Organisieren
  • Umsetzen
  • Überwachen
  • Stabilisieren

Wissensmanagement weiter gedacht

Wissensmanagement  ist ein zusammenfassender Begriff für alle strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben, die auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen abzielen. Beiträge zum Wissensmanagement – theoretischer wie praktisch-anwendungsorientierter Art – werden in vielen Disziplinen entwickelt, insbesondere in der Betriebswirtschaftslehre, der Informatik, der Informationswissenschaft, der Sozialwissenschaft, der Pädagogik oder der Wirtschaftsinformatik – so eine einführende Erläuterung, nachlesbar im Wikipedia.

Wenn man den Kontext noch weiter eingeschnürt, kann man den Begriff Wissensmanagement auf der personale Ebene und auf der Ebene von Organisationen beschreiben und dementsprechende Beiträge aus anderen Disziplinen zuordnen.

Konzentriert man sich dann auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen auf die Schwerpunkte Entfaltung von Potenzial, Anpassung und Optimierung von strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben, dann wird Wissensmanagement nicht nur kompliziert sondern auch sehr komplex.

Um wieder zu einfachen Mustern zu kommen, die zu einem praktikablen Wissensmanagement führen, ist es hilfreich, Ergebnisse aus dem Wissensmanagement in praktikable Unterstützungs- und Begleitsysteme zu implementieren, die Anwendung und Anwendungseffekte zu beobachten und gegebenenfalls zu korrigieren. Das TeAMbook by INKOBA® ist zum Beispiel ein solches System mit dem Wissensmanagement praktikabel wird. Es bietet die Möglichkeit der Anwendung von Methoden und Modellen der  INKOBA®  Wissenstechnologie. Insbesondere für

  • i n t r a   personale,
  • i n t e r   personale,
  • i n t r a   organisationale und
  • i n t e r   organisationale

Betrachtungen. Durch die Anwendung dieser wissenstechnologischen Methoden und Modelle entstehen einfach zu erkennende Muster für die Planung und Umsetzung von  strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben.

Insbesondere wegen der speziellen INKOBA® Inbound-Outbound-Methode, die unter anderem substanzielle Erkenntnissysteme auf der personalen Ebene berücksichtigt – wie sie zum Beispiel in der Psychologie von Julius Kuhl von der Universität Osnabrück beschrieben werden – kann Wissensmanagement breitere Anwendung in Unternehmens- und Projektorganisationen erreichen.