TeAMbook Applikationen … Definition

TeAMbook Applikationen sind sinnvolle IT-Produkte aus dem Fachbereich Wissensmanagement/Wissenstechnologie und verfolgen ähnlich wie zum Beispiel Business- und Laborapplikationen oder Applikationen zur Überwachung und Automatisierung von Produktions- und Fertigungsanlagen einen bestimmten Zweck. 
Der Zweck einer TeAMbook Applikation ist es, erkanntes und verborgenes Teampotenzial für strategische Anforderungen auf verschiedenen Ebenen einer Unternehmens- oder Projektorganisation …

        zu entfalten,  

        zu entwickeln,

        zu integrieren,

        es bei Bedarf zu optimieren,

        zu konservieren und es im Rahmen entsprechender Projekte und Maßnahmen in geeigneter Form, zum Beispiel als Trainings- oder Businessapplikation in die Unternehmens- oder Projektorganisation zu implementieren (Wissensmanagement/Wissenstechnologie)

 TeAMbook Applikationen = Instanzen, Computercockpits, Cockpits unserer Systemlösung für IT-gestütztes Wissensmanagement – TeAMbook by INKOBA®

Gedächtnismodell für Wissensmanagement

Aus der Sicht eines persönlichen sowie intra- und interorganisationalen kontextbasierten Wissensmanagement werden im Produkt TeAMbook by INKOBA® folgende Strukturen der personalen Wissensorganisation und der Aufgaben berücksichtigt.

„Orientierungsgedächtnis“

Hauptmenü vom TeAMbook by INKOBA® – Aufgaben des Wissensmanagement

„Übersichts- und Lagegedächtnis“

Parken – Führungsaufgaben

„Absichtsgedächtnis“

Ziele – Führungsaufgaben

„Expansionsgedächtnis“

Grundlagen – Führungsaufgaben

„Monitorgedächtnis“

Standards – Führungsaufgaben

„Arbeits-/Bearbeitungsgedächtnis“

Ergebnisse – Führungsaufgaben

„Kreativgedächtnis“

Sondieren – Führungsaufgaben

„Berufs- und Expertengedächtnis“

Spezielles – Fach- und Sachaufgaben

„Fach- und Methodengedächtnis“

Stöbern – Lehr- und Lernaufgaben

„Aktivitäts- und Handlungsgedächtnis“

Bearbeiten – Sonstige Aufgaben

Kurs für Wissensmanagement

Das inhaltliche Konzept des Kurses

Abgrenzung

Der hier vorgestellte Kurs zum Thema Wissensmanagement begrenzt mit folgender Definition die Bedeutung von Wissensmanagement.

Der Begriff  Wissensmanagement umfasst hier im Verständnis dieses Kurses alle zielgerichteten Aktivitäten und Maßnahmen für die Entfaltung, Entwicklung, Integration und Anwendung von Wissen als Grundlage für notwendige Anpassung in der zu verändernden Unternehmens- oder Projektorganisation. Seine Verwendung ist nicht abstrakt oder theoretisch, sie ist kontext- und handlungsbezogen und fließt direkt in entsprechende Maßnahmen des strategischen Management der betrachteten Unternehmens- oder Projektorganisation ein.

Inhalt des Kurses

Der Lehrstoff umfasst vier Abschnitte, die mit dem Titeln Ziele, Grundlagen, Standards und Ergebnisse wie folgt behandelt werden:

ZIELE – Behandelt werden aus der Perspektive einer konkreten  Organisationseinheit der Unternehmens- oder Projektorganisation die Motivation und Absichten der Akteure des Wissensmanagements – jeweils mit Blick auf deren Wirkung auf der personalen sowie auf der intra- und interorganisationalen Ebene der Erkenntnisgewinnung und -verwertung .

Dabei geht es hauptsächlich um die Formulierung und Beschreibung von Visionen, Ideen, Wünschen,  Konzepten und Aufgabenstellungen auf der Basis von Merkmalen eines relevanten, akzeptablen und resonanzfähigen Wertesystems der beteiligten Akteure und ihrer Organisation (Wertekanon).

GRUNDLAGEN –  Behandelt werden drei Schwerpunkte: (1) die klassischen Prozesse vom Wissensmanagement (Quelle [1]) zur Vermeidung von Wissensverlust, Wissenslücken, Wissensballast und Wissensbarrieren, (2) das PSI-Modell der Persönlichkeitsentwicklung (Quelle [2]), welches für persönliche Entfaltung, Entwicklung, Integration und Anpassung im komplexen und dynamischen Umfeld hilfreich ist und (3) das Thema Aktivitäten in sozialen Netzwerken im Bezug zum Wissensmanagement (Quelle [3]) , um für intra- und interorganisationale Betrachtungen und Entscheidungen Relevanz, Akzeptanz und Resonanz von strategischen Maßnahmen besser erkennen bzw. erreichen zu können.

Bei den Grundlagen geht es darum, ein allgemeines Verständnis für typische Situationen einer Unternehmens- oder Projektorganisation und den IT-getriebenen Wandel im Prozess der Arbeit und des Lernens zu bekommen.

STANDARDS – Behandelt wird  – unter Verwendung zweckentsprechender IT-gestützter Lösungsangebote – ein wissenstechnologischer Standard (Quelle [4]) zum Umgang mit Information und Wissen auf der personalen sowie auf der intra- und interorganisationalen Ebene der Erkenntnisgewinnung und -verwertung.

Hierbei geht es hauptsächlich um Regeln und Empfehlungen für Grenzen einer verträglichen Entfaltung, Entwicklung, Integration und Anpassung sowie um Möglichkeiten, diese Anforderungen in konkrete Maßnahmen des Wissensmanagement zu verankern, so dass sie für die betreffenden Akteure in der Umsetzung einfach zu handhaben sind.

ERGEBNISSE – Nutzen aus der praktischen Umsetzung von Maßnahmen des kontext- und handlungsbezogenen Wissensmanagement wird an Projekt- und Prozessergebnissen gemessen und bewertet.

Fachlich durch den Kursleiter unterstützt und zum Gegenstand von Seminararbeiten werden kleine Projekte gemacht, deren Ergebnisse Zeugnis vom Verständnis des Gelernten geben sollen.

[Quelle 1] : Gabi Reinmann, Universität Augsburg, Medienpädagogik (Studientext Wissensmanagement)

[Quelle 2] : Julius Kuhle, Universität Osnabrück (Forschungsergebnisse aus der experimentellen Psychologie und der Neurobiologie)

[Quelle 3] : Peter Kruse, nextpractics GmbH (Studie: Wandel der Arbeitswelt)

[Quelle 4] : INKOBA® Wissenstechnologie, TeAMbook by INKOBA® (diverse Blog-Beiträge sowie Kurs-Vorbereitungsunterlagen für Lehraufträge von der Universität Erfurt)

Vormerkungen für einen Kurs können an reinhard@reinhard-boltin.de gesendet werden.

Erläuterungen zur Anwendung der Inbound-Outbound-Methode nach INKOBA ®

Die Methode wird aus der Perspektive des ICH/SELBST als Beobachter angewendet. Sie untersucht eingehende und ausgehende Informationen und Wissen. Sie geht von der Persönlichkeitstheorie nach Julius Kuhl, Universität Osnabrück aus, welche vier Erkenntnissysteme berücksichtigt, die zum besseren Verständnis zum Beispiel mit den Kartenfarben “Kreuz”, “Pik”, “Karo” und “Herz” symbolisiert werden können.

Für die erfolgreiche Anwedung dieser Methode ist grundlegendes Wissen über Prozesse der bewussten Selbstkontrolle und der implizierten Selbstregulation erforderlich.

Es wird angenommen, dass fast jeder Mensch von diesen vier Erkenntnissystemen partizipiert und er mit dem Wissen über die grundlegenden Zusammenhänge aktive Leistungs- und Potenzialentfaltung für sich selbst oder ein Team betreiben kann.

Ein Erkenntnissystem wird hier als Netzwerk im Gehirn verstanden, welches durch Affekte stimuliert und sich unter bestimmten Bedingungen mit anderen Netzwerken des Gehirn oder mit anderen Menschen verbinden kann. Es wird angenommen, dass jedes dieser Erkenntnissysteme über eigenständige Möglichkeiten der Bewahrung (Gedächtnis), der Wahrnehmung und der typischen Verarbeitung (Logik) verfügt und alle vier Systeme individuell sich als Ganzes entwickeln und in einem kontextabhängigen Zusammenhang wirken.

Das Erkenntnissystem “Kreuz” – entwickelt Wünsche, Ziele und Absichten

Es arbeitet überwiegend bewusst im Planungsmodus.
Es bewahrt Informationen und Wissen im Intensionsgedächtnis auf.
Es entwickelt den “Blick” für Veränderungen.
Es basiert auf dem gelebten oder theoretischen Wertesystem des Beobachters.
Es braucht Motivation und Ermunterung zur Willensbahnung.
Es kann vereinfacht als Symbol für Willenskraft angesehen werden.

Das Erkenntnissystem “Pik” – erkennt Objekte, Fehler, Unstimmigkeiten und auch Chancen

Es arbeitet überwiegend bewusst im Kontrollmodus.
Es bewahrt Informationen und Wissen im Erkenntnis-/Kontrollgedächtnis auf.
Es entwickelt den “Blick” für Details, die aus dem Zusammenhang gerissen sind.
Es basiert auf dem Gewussten und Erwarteten des Beobachters.
Es wird durch Angst oder Begeisterung motiviert und ermuntert.
Es kann vereinfacht als Symbol für Sicherheit, Schutz und Sensibilität angesehen werden.

Das Erkenntnissystem “Karo” – setzt Wünsche, Ziele und Absichten um

Es arbeitet überwiegend intuitiv im Gewohnheitsmodus.
Es bewahrt Informationen und Wissen im Arbeitsgedächtnis auf.
Es entwickelt den “Blick” für Ergebnisse, Nutzen und Abrechnung.
Es basiert auf dem Gelernten oder Geübten des Beobachter.
Es braucht Motivation und Ermunterung zur Willensbahnung.
Es steht vereinfacht als Symbol für Aktivitäts- und Handlungskraft.

Das Erkenntnissystem “Herz” – entwickelt Erfahrungen, Szenarien und Weltbilder

Es arbeitet überwiegend implizit im Vernetzungs- und Abgrenzungsmodus.
Es bewahrt Informationen, Wissen und Emotionen im Extensionsgedächtnis auf.
Es entwickelt den “Blick” für das Ganze, für Muster und Zusammenhänge.
Es basiert auf dem Erlebten und zum Teil Verarbeiteten des Beobachters.
Es zeichnet sich im Laufe der Jahre durch Wachstum des SELBST aus .
Es kann vereinfacht als Symbol für Reife, Klugheit und Verantwortung angesehen werden.

Die fünf scharfen Schwerter für sinnhafte Leistungs- und Potenzialentfaltung

Zur Orientierung aus dem Standard der Marke INKOBA®

Die INKOBA® Wissenstechnologie definiert den Begriff Performance in seiner Bedeutung als eine ganzheitliche Managementmethode für Leistungs- und Potenzialentfaltung. Sie differenziert dabei in die drei Instanzen “System Performance”, “Team Performance” und “Mitarbeiter Performance”. 

Aus den bisherigen praktischen Anwendungen und Überlegungen ergaben sich für die grundsätzliche Leistungs- und Potenzialentfaltung fünf grundlegende Voraussetzungen bzw. Anforderungen, die nach INKOBA® als “Die fünf scharfen Schwerter für eine strategische Leistungs- und Potenzialentfaltung” bezeichnet werden.

1. Schwert : Motivation und Willenskraft
2. Schwert : Flexibilität und Folgebewusstsein
3. Schwert : Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit
4. Schwert : Einfühlungsvermögen und Lernfähigkeit
5. Schwert : Engel der Unterstützung und Begleitung

 

Jedes Schwert steht in seiner Eigenschaft als notwendige aber nicht hinreichende Bedingung für erfolgreiche Leistungs- und Potenzialentfaltung. Diese Aussage kann leicht an Beispielen des täglichen Lebens überprüft werden.

Von Bedeutung für die Anwendung der Methode ist, dass bei jeder Analyse festzustellen ist, ob es sich um eigene oder fremde Schwerter handelt, mit denen die jeweiligen Instanzen (System-, Team-, und Mitarbeiter-Performance) im Sinne von Leistungs- und Potenzialentfaltung unter die Lupe genommen werden.

Erläuterungen

Motivation und Willenskraft – Dieses Schwert steht für Wollen & Ziele. Es bedient sich eines bestimmten Wissensgutes, welche bewusst gehalten, dokumentiert und elektronisch, beispielsweise in einem Protokoll gespeichert werden kann. Es kann verschiedenes auf den “Schirm” holen. So zum Beispiel Wünsche, Erwartungen, Absichten, Ziele, Beschlüsse, Aufgaben, Projekte, Vorhaben oder Arbeitspakete.

Flexibilität und Folgebewusstsein – Dieses Schwert steht für Schutz & Sicherheit. Es bedient sich eines bestimmten Wissensgutes, welches bewusst gehalten, dokumentiert und elektronisch, beispielsweise in einer Prüfliste gespeichert werden kann. Es kann Objekte – aber keine Muster – erkennen, die aus dem Zusammenhang genommen wurden, es kann Dinge vergleichen, filtern und als Fehler, Gefahr oder einfach als eine Unstimmigkeit auf den “Schirm” holen.  So zum Beispiel Prüf- oder Suchergebnisse,  Wiedervorlagen, Themen-, Teilnehmer- und Preislisten hervorbringen oder Rollen, Dokumente oder Prozesse eines Qualitätsmanagementsystems identifizieren.

Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit – Dieses Schwert steht für Handeln & Ernten. Es bedient sich  eines bestimmten Wissensgutes, welches für den Moment eher unbewusst und unsichtbar ist und intuitiv bzw. bei technischen Systemen als Softwareapplikation verfügbar wird wenn es vorher gelernt oder programmiert wurde. Es kann Gewohnheiten, Handgriffe, Verhaltensweisen und Funktionen für Abläufe und Prozesse steuern und Statusmeldungen auf den “Schirm” holen.

Einfühlungsvermögen und Lernfähigkeit – Dieses Schwert steht für Sammeln & Vernetzen. Es bedient sich  eines bestimmten Wissensgutes, welches für den Moment eher unbewusst und unsichtbar ist und meistens erst in Prüfungen oder Krisenzeiten bewusst wird. Dieses Wissensgut kann als eine Art Mustersammlung verstanden werden, die Erfahrenes, Erkanntes oder Erlebtes verarbeitet, d. h. in Zusammenhänge gebracht hat und davon zur gegebenen Zeit etwas hergibt. Das Schwert des Einfühlungsvermögens und der Lernfähigkeit kann sich eigener und fremder Quellen bedienen. So kann es zum Beispiel aus dem Erfahrungsschatz das Gewusste oder aus dem Internet, dem TeAMbook (eine Team Software nach dem Standard der Marke INKOBA® )oder einer anderen Softwareanwendung Texte, Videos oder Bilder auf den “Schirm” bringen.

Engel der Unterstützung und Begleitung – Dieses Schwert steht für den glücklichen Umstand der Unterstützung & Begleitung, die gegeben oder angenommen werden kann. Es bedient sich eines von einzelnen Personen oder Personengruppen zusammengestellten Wissensgutes, welches in der Rolle eines Lehrers gegeben und in der Rolle eines Schülers (an-)genommen wird. Dieses Wissensgut hat insofern einen systemischen Charakter, wie es die Motivation & Willenskraft, die Flexibilität & das Folgebewusstsein, das Handlungs- und Entscheidungsvermögen sowie das Einfühlungsvermögen und die Lernfähigkeit fordern und fördern kann.

Zusammenfassung

Für sinnhafte Leistungs- und Potenzialentfaltung nach dem Standard der INKOBA® Wissenstechnologie ist es notwendig, die drei Instanzen von Performance, also die System-, Team- und Mitarbeiterperformance – näher unter die Lupe zu nehmen und durch geeignete Maßnahmen solche Bedingungen und Anforderungen zu schaffen bzw. transparent zu machen, die

[1] … für Wollen & Ziele notwendige Motivation und Willenskraft freisetzen können

[2] … für Schutz & Sicherheit Flexibilität und Folgebewusstsein erzeugen können

[3] … für Handeln & Ernten die erforderlichen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeiten  entwickeln oder organisieren können

[4] … für nachhaltiges Sammeln & Vernetzen das Einfühlungsvermögen und die Lernfähigkeit bewahren und ausprägen können

[5] … für eine wirksame systemische Unterstützung & Begleitung geeignet sind und dafür sorgen können, dass Mitarbeiter in ihren Rollen im TEAM in die Lage versetzt werden, für sich selbst, für etwas oder andere Verantwortung im Sinne eines mündigen Menschen zu übernehmen.

Wissenstechnologisch relevante Persönlichkeitskanäle für In- und Outbounds nach INKOBA®

Das Wissen über die nachfolgenden Persönlichkeitskanäle ist eine wichtige Grundlage für wissenstechnologisches Vorgehen bei der Konfiguration von TEAMbook Lösungen und individuellen Cockpits. Hinweis: Dieses Modell sollte nicht ohne vertiefende Kenntnisse der Inbound-Outbound-Methode angewendet werden, weil das eine unzulässige Trivialisierung der fassbaren Situation wäre und im Widerspruch zur tatsächlichen Komplexität und Dynamik der Gegebenheiten stehen würde, die typisch für menschliches Verhalten in vernetzten Strukturen sind.

Kanal 1

Dieser Kanal ist der Teil der bewussten Selbstkontrolle, der die willentliche Formulierung von eigenen Zielen und Absichten ermöglicht, weil das über den Kanal zugängliche System (Psychologie)  immer über eine existenzsichernde Logik verfügt und Fähigkeit zur Kommunikation besitzt. Dieser Kanal steht für die Willensstärke eines Menschen, die sich bekanntlich im Laufe des Lebens verändert.

Kanal 2

Dieser Kanal ist der Teil der bewussten Selbstkontrolle, der Einzelheiten, Objekte, Unstimmigkeiten von Bildern oder Szenarien erkennt, die nicht sofort als Ganzes fassbar sind und deshalb abgegrenzt und aus ihrem Kontext genommen werden. Gefahren und Gelegenheiten werden erkannt, weil das über den Kanal zugängliche System (Psychologie)  immer über eine Such- und Filterlogik (vereinfachtes Anforderungssystem) verfügt und Fähigkeit des trivialen Vergleichens besitzt. Dieser Kanal steht u.a. für das Folgebewusstsein eines Menschen.

Kanal 3

Dieser Kanal ist der Teil der impliziten Selbstregulation, dessen Wahrnehmung auf konkrete Ergebnisse ausgerichtet ist und der Gelerntes und Eingeübtes intuitiv für die Umsetzung einer Aufgabe bzw. Absicht anwendet. Lücken werden erkannt und z. T. bereinigt, weil das über den Kanal zugängliche System (Psychologie)  immer über eine Ergänzungslogik verfügt und Fähigkeit der Problemlösung bzw. der Improvisation besitzt. Dieser Kanal steht u.a.  für die Umsetzungs- und Schaffenskraft eines Menschen.

Kanal 4

Dieser Kanal ist der Teil der impliziten Selbstregulation, dessen Wahrnehmung auf Mustererkennung ausgerichtet ist. Er wird genutzt, um den Überblick zu behalten und Prozesse zu stabilisieren. Muster, Modelle und Bilder werden erkannt, weil das über den Kanal zugängliche System (Psychologie)  immer über eine Verbindungs- und Integrationslogik verfügt und Fähigkeit der Anpassung und der Potenzialentfaltung besitzt. Dieser Kanal steht u. a. für Innovationkraft, Kreativität und  Sozialkompetenz eines Menschen.

Kanal 5

Dieser Kanal dient der bewussten Selbstkontrolle und der impliziten Selbstregulation. Er verkörpert ein externes Informations- und Monitorsystem mit unterstützenden und begleitenden Funktionen, für ausgewählte Akteure, beispielsweise die einer Unternehmens- oder Projektorganisation. Er wird genutzt, um den Überblick zu schaffen sowie Innovations- und Leistungsprozesse zu optimieren. Kommunikation und Zusammenarbeit werden verbessert, wenn das über den Kanal zugängliche System (Informatik) bedarfs- und anforderungsgerecht ausgestattet wurde und vom Team sebstverständlich genutzt wird. (Cockpits eines TEAMbooks)

Kanal 6

Dieser Kanal umfasst alle Multimediazugänge wie Internet, Intranet, Extranet, TV- und Radiokanäle. Er dient im Idealfall der bewussten Selbstkontrolle und der impliziten Selbstregulierung. Er verkörpert eine Vielzahl von externen Präsentations-, Informations-, und Monitorsystemen mit unterstützenden und begleitenden Funktionen, welche in Form und Gestaltung eher unbegrenzt sind und fast allen Akteuren zugänglich seien können. Der Kanal wird für Objekt- und Mustererkennung ebenso genutzt, wie für Willensbahnung,  Zielumsetzung, Horizonterweiterung und Selbstwachstum.

 

INKOBA® Gesamtkonzept

INKOBA®  – Das Gesamtkonzept – steht hier für ein geschütztes Wissenstechnologiekonzept für kontinuierliches Beobachten, Denken und Handeln für nachhaltige Leistungsverbesserung  oder -anpassung und bedarfsgerechte Potenzialentfaltung im Beruf und Privatleben.

Das Gesamtkonzept dient  in seiner spezifischen Umsetzung Einzelpersonen und in Gruppen verbundene Personen jeglicher Art, Unternehmen, Institutionen, Vereinen und Organisationen als Ganzes, der therapeutischen Arbeit und im besonderen Maße der effizienten Selbstentwicklung im Sinne von nachhaltiger Leistungsverbesserung oder -anpassung und angemessener Potenzialentfaltung .

DEFINITION der Hauptkomponenten der Systemlösung

Komponente 1  [Psychologie]  

Absichtsgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Werte- und Bewertungssystem. Dieses System unterstützt die bewusste Selbstkontrolle, ist vordergründig auf Sinnfälligkeiten und Logik ausgerichtet.

Komponente 2  [Psychologie]  

Kontrollgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Such- und Erkennungssystem. Dieses System unterstützt die bewusste Selbstkontrolle, ist eher auf Objekte ausgerichtet, die für sich und nicht in einem großen Zusammenhang gesehen werden.

Komponente 3  [Psychologie]  

Gewohnheitsgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Handlungs- und Aktivitätssystem. Dieses System unterstützt die implizite Selbstregulation, funktioniert nach konditionierten Aktivitäts- und Handlungssequenzen, die einer intuitiven Verhaltenssteuerung unterliegen.

Komponente 4  [Psychologie]  

Lebensumfassendes Erfahrungsgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Vernetzungs- und Integrationssystem. Dieses System Dieses System unterstützt die implizite Selbstregulation,  “reift” mit der Zeit und entwickelt Eigenschaften wie Relevanz, Akzeptanz und Resonanz.

Komponente 5  [Informatik]  

INKOBA®  – TEAMbook Cockpit, persönlich konfigurierbares Co-Gedächtnis mit seinen individuell ausgestatteten technischen Funktionen und Schnittstellen zu verfügbaren IT-Ressourcen und seinem mehr oder weniger ausgeprägten Informations- und Serviceangeboten im Sinne eines zweckdienlichen Unterstützungs- und Begleitsystems. Dieses System kann als “lernendes” System  der Informatik entwickelt werden. Es spiegelt wesentliche Strukturen und Inhalte der Innen- und Außenwelt seines Besitzers und unterstützt Prozesse der Willensbahnung und Selbstentwicklung ebenso wie Prozesse der Komponenten 1 bis 4.

Komponente 6  [Social Media]

Kollektives Erfahrungsgedächtnis mit seinem global oder organisationsbegrenzten, mehr oder weniger ausgeprägtem System für die Verarbeitung, Konservierung und den Austausch von Medieninhalten – Applikationssystem. Dieses System wirkt ähnlich wie ein TEAMbook Cockpit als Co-Gedächtnis mit erweitertem Inhalt. Es kann sowohl für die bewusste Selbstkontrolle als auch für die implizite Selbstregulierung genutzt werden.

Komponente 7  [Edutainment, Embodiment, Entertainment]

Persönliches Affektgedächtnis mit seinem individuell mehr oder weniger ausgeprägtem Steuer- und Regelungssystem für menschliches Verhalten. Dieses System dient insbesondere zur Stabilisierung oder zum Wechsel von Verhaltensweisen in gefährlichen, bedrohlichen, komplizierten und komplexen  Situationen. Es kann von inneren und äußeren Einflüssen stimuliert werden und hat selbst Einfluss auf die bewusste Selbstkontrolle und die implizierte Selbstregulierung. Dieses System bringt und hält bzw. löscht oder verdrängt individuell mehr oder weniger geprägt “Dinge auf den / vom  Schirm”.

BESCHREIBUNG der Systemlösung

Mit der Implementierung und Konfiguration eines INKOBA®  – TEAMbooks werden Voraussetzungen dafür geschaffen, dass im Beruf und im Privatleben auftretende körperliche oder psychische (seelische) Belastungen, Unstimmigkeiten oder Störungen frühzeitig erkannt werden können und wirksame Maßnahmen der Unterstützung und Begleitung – beispielsweise zur Schadensvermeidung, zur nachhaltigen Leistungsverbesserung bzw. -anpassung oder bedarfsgerechten Potenzialentfaltung – geplant und umgesetzt werden können.

Einzelpersonen und in Gruppen verbundene Personen jeglicher Art partizipieren dann vom Konzept, wenn eine Situation festgestellt wurde, die mutmaßlich als Ursache  für körperliche oder psychische (seelische) Überlastungen, Unstimmigkeiten oder Störungen formuliert werden kann und erkennbar wird, dass Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit und verhinderte Potenzialentwicklung für den Einzelnen oder die Gruppe (Team) ein besonderes Risiko oder eine besondere Benachteiligung darstellen.

Mit Blick auf ein Unternehmen als Ganzes kann das Konzept verwendet werden, um seine Wettbewerbsfähigkeit im dynamischen Umfeld zu behaupten und kontinuierlich auszubauen. Das schließt im besonderen Maßnahmen die Entwicklung starker Kunden- und Personalbindungen mit ein.

Mit Blick auf therapeutische Arbeit kann das Konzept verwendet werden, um dann Klarheit für den Kopf zu schaffen, wenn es darum geht, ungünstige Persönlichkeitsentwicklungen frühzeitig zu erkennen, Transparenz für wissenstechnologische Prozesse zu schaffen und daraus unterstützende und begleitende Maßnahmen für nachhaltige Leitsungsverbesserung bzw. -anpassung und bedarfsgerechte Potenzialentfaltung im Beruf und Privatleben abzuleiten und zu vermitteln.

Mit Blick auf Selbstentwicklung im Sinne von nachhaltiger Leistungsverbesserung bzw. -anpassung und angemessener Potenzialentfaltung kann das Konzept dadurch Nutzen stiften, dass bei selbstverständlichem Gebrauch des Unterstützungs- und Begleitsystems Wissenslücken, Wissensverlust, Wissensballast und Wissensbarrieren besser erkannt und damit kompetent umgegangen wird.

QUELLEN zur Systemlösung

Veröffentlichungen zum Stand der Gehirn- und Netzwerkforschung, Philosophie und Psychologie sowie aus den Fachbereichen Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft, Erziehungswissenschaft, Kompetenzforschung und Wissensmanagement wurden u.a. verwendet von Peter Kruse, Gerald Hüther, Eckhart Tolle, Werner Winkler und Julius Kuhle. Gabi Reinmann, Matthias Klusch, Manfred Lutherdt, Harald Bolsinger.

URHEBER der Systemlösung

Reinhard Boltin, Johannisstraße 100 in 99974 Mühlhausen.

Entwickelt in Rahmen eines speziellen bildungstechnischen Angebotes für die Universität Erfurt zur Wissenstechnologie und praxisnahe mit der Planung und prototypischen Umsetzung einer INKOBA® TEAMbook Lösung auf der Basis einer Lectora® Applikation evaluiert.

PARTNER der Systemlösung

Für die webbasierte IT-Umsetzung Andreas Rudolf – GF der Soleosoft GmbH

Für den Vertrieb und die Anpassung der Systemlösung weitere externe Personen und Gesellschaften

Projekt TEAMbook

Projekt – TEAMbook im Intranet oder Kooperationspartnernetzwerk

Wie jedes Projekt geht es auch bei dem TEAMbook Projekt um einen zeitlichen, finanziellen und inhaltlichen Rahmen mit Vision, Mission, Strategie und Aktivitäten. Für interessierte Leser hier einige Stichpunkte dazu.

Vision

Ein TEAMbook Projekt ist verbunden mit einer Vision über die betreffende Unternehmens- oder Projektorganisation. Sie erfährt eine Veränderung mit dem Wunsch am Ende überlegen und begehrt, flexibel, stabil und nachhaltig zu sein.

Mission

Das umgesetzte TEAMbook Projekt liefert gleichsam ein technisches und ein soziales Netzwerk für den laufenden Prozesse des Corporate Performance Management. Darin werden die Voraussetzungen für Innovationen und die Erfüllung von relevanten Leistungsanforderungen geschaffen sowie Klarheit und Perspektive für den Einzelnen und die Teams im Sinne von Entwicklung und Teilhabe reflektiert.

Strategie

Unter klaren Randbedingungen werden (a) laufende Geschäftsprozesse und (b) eingespielte Arbeits- und Lernprozesse analysiert und bei Bedarf verändert. Hierzu wird eine wissenstechnologische Vorgehensweise angewendet, die sich in der 1. Stufe um Basisanforderungen und in der 2. Stufe um Leistungsanforderungen hinsichtlich rollen-, stellen- und typgerechter Strategiefragen in der Unternehmens- und/oder Projektorganisation kümmert.

Aktivitäten

Aktivitäten eines TEAMbook Projektes sind wissenstechnologischer und informationstechnologischer Natur. Sie werden je nach Größe des Vorhabens arbeitsteilig und bedarfsgerecht geplant und in ihrer Umsetzung kontrolliert, bewertet und gegebenenfalls verändert. In Projektteams oder im Projektcamp wird um Lösungen gestritten, die akzeptabel sowie ziel- und ergebnisrelevant sind und entsprechend der vorgelegten Vision auf hohe Resonanz stoßen.

Kompetenznetworking

Computer Cockpits in einer Unternehmens- oder Projektorganisation bilden im Intranet ein eigenständiges Netzwerk aus, welches in besonderer Art und Weise für den einzelnen Mitarbeiter, die einzelnen Teams und für das Unternehmen bzw. das Projekt als Ganzes Nutzen und Performance hervorbringen kann.

Das INKOBA® TEAMbook ist ein solches eigenständiges Netzwerk im Intranet. Es konzentriert sich auf ausgewählte Leistungsanforderungen des Unternehmens- und Projektmanagement.

TEAMbook Nutzer sind entweder aktive oder passive Cockpit-Netzwerker.

Aktive Cockpit-Netzwerker sind Mitarbeiter mit Führungs- und Leitungsaufgaben, die die Geschäfts- und Arbeitsprozesse eines Unternehmens, von Bereichen, Abteilungen und Projektteams planen, organisieren, kontrollieren und moderieren. Über das TEAMbook informieren und unterstützen sie im Interesse ihrer jeweiligen Rolle und Verantwortlichkeit einzelne Mitarbeiter und Teams, steuern einen internen Dialog zu Fragen der Rollen-, Team- und IT-Performance. Computer Cockpits werden hierzu immer individuell nach konkreten Rollen-, Stellen- und Typanforderungen im TEAMbook aufgesetzt.

Passive Cockpit-Netzwerker verwenden TEAMbooks ausschließlich als persönliche Arbeitsmittel im jeweils relevanten Kontext ihrer Tätigkeit.

Für alle Netzwerker gilt: Professioneller Umgang mit Information und Wissen sind entscheidend für erfolgreiche Netzwerkarbeit. Durch die TEAMbook Anwendung werden hierzu die technischen Voraussetzungen geschaffen. Eine kontinuierliche Arbeit im Cockpit Netzwerk fordert und fördert Kompetenzentwicklung und verbessert das Corporate Performance Management.

 

Spezialisierung und Integration

Ein Beitrag von Michael Beier michaelbeier.org

“Kürzlich ist im International Journal of Entrepreneurial Venturing (IJEV) ein Artikel von Thorsten Semrau (Universität zu Köln) und mir zur Netzwerkentwicklung bei Startups erschienen. In der darin beschriebenen Untersuchung haben wir nachweisen können, dass Startups wesentlich flexibler und schneller ihre sozialen Netzwerke aus Partnern und Unterstützern entwickeln können, wenn sie zwei Bedingungen erfüllen:

(1) Einzelne Teammitglieder konzentrieren sich auf den Aufbau und die Pflege von Beziehungen zu jeweils einer konkreten Partnergruppe (Spezialisierung). So könnte sich z.B. je ein Teammitglied um Geldgeber, eins um Vertriebspartner und eins um Entwicklungskooperationen kümmern.

(2) Die einzelnen Teammitglieder tauschen sich aber auch regelmässig hinreichend intensiv miteinander über ihre jeweiligen Netzwerkaktivitäten aus (Integration).

Nur eine der beiden Komponenten zu erfüllen, reicht dagegen nicht aus für den nachgewiesenen positiven Effekt. Damit konnten wir ein bekanntes Grundmuster der Organisation auch im Beziehungsmanagement bei Startups nachweisen: Spezialisierung führt zu effektiverer und effizienterer Leistungserbringung, aber nur (vollumfänglich) bei hinreichender Integration. Die Ergebnisse der Untersuchung helfen Startups zum einen dabei, ihre sozialen Netzwerke schneller aufzubauen. Zum anderen ermöglichen diese ihnen aber auch, ihre sozialen Netzwerke besser an die sich ständig ändernden Anforderungen im Verlauf ihrer Unternehmensentwicklung anzupassen.”

Diese Ergebnisse zeigen schön, auf welche Aufgaben sich das Corporate Performance Management konzentrieren sollte. Der wissenstechnologische Ansatz unseres INKOBA ®TEAMbook Systemlösung berücksichtigt in besonderer Art und Weise den Umgang mit Wissen und Information, um den beschriebenen Bedingungen möglichst gerecht zu werden. Im TEAMbook werden entsprechende Werkzeuge für geeignete Methoden angeboten.